Ohne JESUS ist die Freiheit ein Gefängnis…

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FÜRCHTE DICH NICHT!

Ich habe mich in meiner jungen Zeit mit allerlei Religionen befasst…
So ein bisschen mystisch war geil damals…
Ich hatte eine recht bescheidene Kindheit hinter mir, um es nett zu formulieren…
Starke Minderwertigkeit trieb mich in die Kriminalität… dort machte ich “Karriere “…
Ich verstand damals noch nicht, dass erzwungener und genötigter Respekt keinerlei Anerkennung brachte die ich so nötig suchte…
Ich kam ziemlich “hoch” in der Unterwelt… aber diese “Karriere ” zog mich innerlich immer nur tiefer in mein eigen Elend und meine wachsende Abscheu vor mir selbst…
Wenn ich mit den Geldscheinen wedelte hatte ich Hundertschaften an “Freunden” aber nicht einem Einzigen konnte ich vertrauen.
Mitten in diesen “glanzvollen” Zeiten, des “Erfolgs”, der “Macht”, des “Reichtums” und der glitzernden Lifestyleparty, war ich einsam, leer, gefangen in Misstrauen, verarmt an Hoffnung und Vertrauen. Mein Wunsch nach Anerkennung brachte mir nur Selbsthass vor dem ich fliehen wollte. Ich drehte noch ein großes “Ding” und floh nach Brasilien um meine Beute sicher zu machen und neu zu beginnen. Das Dumme nur …. man kann nicht vor sich selbst fliehen.
Wie gesagt, ich hatte weil’s cool war und ich etwas suchte, mich mit vielen verschiedenen Religionen befasst – das Christliche erschien mir das Verlogenste, dank ihrem Bodenpersonal.
Auch mir ging es so, dass ich in Bäumen, Wind, Natur (Castaneda), göttliche Kraft spürte…
Trotz meiner Gewaltexsesse, waren auch mir Kinder wie heilige Wesen, so rein, so unschuldig, so natürlich übernatürlich. und heute noch staune und freue mich über sie.

 

Dort in Brasilien, bin ich Christen begegnet, also Leute die ich eigentlich verabscheute, die etwas hatten, was ich in all meinen Odyseen so dringend suchte…

 

LIEBE…
LIEBE und Vertrauen zu sich selbst…
LIEBE und Anerkennung untereinander…
LIEBE und Annahme zu so derb Verlorenen wie mich…

 

Und das alles völlig ohne Heuchelei, aufgesetzt frommes Getue und ständig verdammenden Zeigefinger. Immer wenn ich nachfragte wie man dies bekommt, wurde ich auf die Bibel, auf Jesus Christus und Gott den Vater verwiesen. Nun dagegen hatte ich ja aber eine richtige Abneigung entwickelt und lehnte es gänzlich ab. Dies ging über Monate so. Ich sah ihre LIEBE, wollte aber ihre Antwort nicht.
Eines Abends, ich hatte das Drogen nehmen schon lange aufgegeben, sprach ich mehr aus Verzweiflung und Wut, eine Art Gebet…

 

“GOTT WENN ES DICH WIRKLICH GIBT…ZEIG DICH MIR…”
Klar war mir, dass wenn es einen Schöpfergott gibt, ist dieser auch in der Lage sich mir zu erkennen zu geben – Die Frage war, und darauf hatte ich mir schon lange selbst eine negative Antwort gegeben, ob ich es IHM wert war… Auf einmal wurde mir meine ganze Schuld so real bewusst, meine ganze Abartigkeit und Verlorenheit, unbeschreiblich.
Dies ging eine ganze Weile so, bis fast ins Unerträgliche. Ich erkannte meine eigene Verlogenheit und selbstmitleidigen Stolz…
Dann wurde ich plötzlich in hellwachen Zustand von einer “Erscheinung”, zu einem Thron gebracht und glaubte dort endgültig vergehen zu müssen…

 

Unbeschreiblich war DER auf dem Thron...
Unendlich herrlich,
unbegrenzt vollmächtig,
absolut rein,
unfassbar heilig,
unbeschreiblich majestätisch und weise…

 

Das sind Worte die ich finde, wenn ich versuche stammelnd zu beschreiben, wie DER der auf dem Thron war…
Ich befürchtete mein endgültiges Ende
Dann reichte ER mir SEINE Hand, zog mich zu sich und sagte, mit einer Stimme wie Donner, aber auch gleichzeitig wie ein liebender Vater:

 

“Ich liebe Dich! So wie Du bist. Trotz allem Schmutz, aller Schuld und allem Versagen! Ich gab mein Leben für dich, damit ich dir meine Liebe erweisen kann. Fürchte Dich nicht!”
Ich kann nicht beschreiben was in mir vorging: Entsetzen vor mir selbst, Entsetzen vor dieser Realität dieses heiligen Ortes an dem ich als Schandfleck nun sein durfte, tiefes Ergriffensein ob der ausgesprochenen Liebe, Gnade, Barmherzigkeit und HEILIGEN Anerkennung…
Es muss wohl mehrere Stunden gedauert haben, dort gibt es keine Zeit die vergeht…
…die aufgehende Sonne blendete mich, als ich zurück gebracht wurde, dabei wollte ich doch dort eine Ewigkeit lang bleiben…
Eines wusste ich aber genau:
ich werde nie mehr allein und ohne IHN sein… Bis zum heutigen Tag und es ist Jahrzehnte her, kann ich dies kaum fassen, und oft genug kämpfe ich mit Zweifel, meist durch meine Lebensweise berechtigt…. bis wieder diese Stimme in meinem Herzen klingt:

 

“ICH LIEBE DICH! SO WIE DU BIST! FÜRCHTE DICH NICHT!”
Mittlerweile studiere ich gerne in der Bibel, vor allem dem neuen Testament, hab immer noch einiges an ABER.. bezüglich SEINES Bodenpersonals und was sie daraus machen… hab aber Vertrauen gefunden, zu mir Selbst, zu meinen Mitmenschen, und vor allem zu IHM!

 

Festes sicheres Vertrauen.
Das wünsche ich jedem von Euch,
eine reale Begegnung mit dem heilig LEBENDIGEN,
der auch Dich LIEBT,
so wie Du bist,
egal wo Du bist,
egal wie Du bist,
egal was Du über Dich selbst,
oder Andere über Dich denken…
ER sagt Dir:

 

SUCH MICH, SO WIRST DU MICH FINDEN!
WER BEI MIR ANKLOPFT DEM WILL ICH DIE TÜR ZU MIR AUFTUN!
FÜRCHTE DICH NICHT!

 

Nach meiner Bekehrung wurde mir auch sehr deutlich bewusst, das zur Buße auch die Werke der Buße wichtig und richtig sind.
Ich flog nach Deutschland zurück und stellte mich noch am Flughafen der Polizei. Ich wurde verhaftet und ins Untersuchungsgefängnis Stammheim gebracht. Stammheim war zwar damals das sicherste Gefängnis in Deutschland, wegen der dort einsitzenden Terroristen, für mich aber sehr gefährlich, weil ich mich selbst gestellt hatte und zuviel wusste. Das wird nicht gerne gesehen bei den anderen Kriminellen. Mein Leben war in höchster Gefahr. Aber Gott ist treu und stark und hielt SEINE Hand über mir, was alleine schon ein Wunder war.
Mit dem Gefängnisseelsorger, bei dem ich jeden Tag war betete ich täglich. Ich hatte eine Einzelzelle und konnte fleißig die Bibel studieren und die vielen guten Schriften, die er mir gab. Ich schrieb allen, die mir noch bewusst waren, Briefe, wo ich um Vergebung für meine Taten bat. Ich hatte eine herrliche und sehr intime Zeit mit unserem Herrn und die Zeit verflog wie im Fluge.
Es gibt einen Spruch eines russischen Gefangenen:

 

MIT JESUS CHRISTUS IST MAN IM GEFÄNGNIS FREI, OHNE JESUS CHRISTUS IST DIE FREIHEIT EIN GEFÄNGNIS!

 

Dieser Satz ist sowas von wahr und real, es ist fantastisch. Dies durfte ich erleben.
Für das was ich angeklagt war, hätte ich mit 3, 5 Meter (Jahre) rechnen müssen. Nach vier Wochen besuchte mich mein Vater (auch ein echtes Wunder…wo wir uns doch vorher anfeindeten und meist mechanisch diskutierten).
Ich sah das erste mal meinen leiblichen Vater wegen mir weinen und verstand, dass auch er mich liebte, es aber wohl aufgrund seiner Vergangenheit nicht zeigen konnte. Er bat mich nicht so schnell nach Hause zu kommen, weil die Leute redeten und meine Stiefmutter auf dem Rathaus arbeitete. Ich beruhigte ihn und sagte ihm es wird wohl noch ein paar Jahre dauern bis ich frei käme.
Ich muss jetzt gewaltig kürzen, sonst wirds ein Buch…
Als mein Vater ging, es war an einem Freitag um 12 Uhr, geschahen Dinge die es so eigentlich nicht gibt und im sichersten Gefängnis Deutschlands schon gar nicht.
Kurz gesagt wurde ich durch einen irren Justizirrtum am Nachmittag aus der Haft entlassen. Niemand konnte mich mehr wegen der Straftaten anklagen. Ich war ein freier Mann.
Morgens lese ich noch im Psalm 107, 10-16, dass der Herr eherne Türen und Riegel zerschlägt und sage dann zu meinem leiblichen Vater: “es dauert noch Jahre…” und bin dann nachmittags 16.15 Uhr ein freier Mann.

 

WAHNSINN!
Könnt ihr Euch vorstellen was für ein Lobpreis, was für eine Anbetung in mir war?  Ja was da noch heute in mir ist?
Was für einen mächtigen und liebenden Gott wir doch haben. Nichts ist IHM unmöglich!
Ich bezeuge und rufe Dir zu:

 

EGAL IN WAS FÜR EINER SITUATION DU BIST,
EGAL WIE AUSWEGLOS SIE DIR ERSCHEINT,
GOTT IST GRÖSSER UND ER HÄLT SEIN WORT!
ER IST MIT DIR, ER IST IN DIR,
UND ER IST IN JEDEM FALLE FÜR DICH!
Egal aus was für einem Sündensumpf Du kommst,
oder drinnsteckst!

 

HEILIG, HEILIG, HEILIG IST DER ALLMÄCHTIGE, DER DICH ERWÄHLT HAT!
IHM SEI ALLER LOB, PREIS, EHRE UND ANBETUNG!
Axel Führinger