Muslima findet Befreiung

Eine von ihrem Mann brutal unterdrückte Muslima findet Befreiung durch Jesus.

eng

Eigentlich ist Mariam Tripp eine tiefgläubige Muslima. Auch wenn sie in manchen Bereichen mit dem Islam hadert, hält sie an Allah fest. Doch eines Abends hat sie eine Begegnung mit Jesus. Und findet durch ihn zu einer Freiheit, von der sie nie zu träumen gewagt hätte.
Ich bin im Iran aufgewachsen und wurde von klein auf erzogen, alle anderen zu hassen. Wir hassten die Juden und die «Drecks-Christen», wie man sie bei uns nannte.
Als Teenager tat ich mich schwer mit meiner Religion. Vor allem mit der Rolle der Frau im Islam. Ich begriff nicht, warum ich ein Mensch zweiter Klasse sein sollte und warum Männer uns brutal behandeln durften.

Eine unglückliche Verbindung
Mit 17 Jahren wurde ich verheiratet. Mein Mann und ich gingen in die USA, um dort zu studieren. Wir bekamen einen Sohn, und es machte mir Freude, in einem anderen Land zu leben. Doch mein Mann lernte auf der Uni radikale Muslime kennen und veränderte sich mir gegenüber. Es dauerte nicht lange und ich war für ihn nicht mehr als eine Sklavin.
Von nun an sperrte er mich in unserer Wohnung ein und ich durfte nur raus, wenn er es gestattete. Ich war wie eine Gefangene. Jegliche Liebe war aus unserer Beziehung verschwunden.
Entscheidung mit Folgen
Damals fing ich an, Allah anzuflehen, dass er mir Liebe für meinen Mann schenken möge. Dass er mir helfen möge, das alles auszuhalten. Doch es änderte sich nichts zwischen uns. Als mich mein Mann einmal so schlimm schlug, dass ich nicht zur Uni gehen konnte, bat ich um die Scheidung.
Doch er verhöhnte mich: «Oh nein, du kommst mit mir zurück in den Iran und dort werde ich eine gehorsame, unterwürfige Frau aus dir machen.»
Ich flüsterte: «Wir sind hier nicht im Iran. Du kannst mich nicht in den Flieger prügeln oder mich an den Haaren zum Flughafen zerren. Ich gehe nicht mehr mit dir.»
Eines morgens waren er und mein Sohn weg, zurück im Iran. Ich wusste, dass ich mit meiner Entscheidung für meine Familie gestorben war und dass ich meinen Sohn nie wieder sehen würde. Jetzt war ich ganz auf mich allein gestellt.
Die Begegnung
Während ich eines Abends wieder mal betete, stand plötzlich ein Mann im Raum. Voller Sanftmut und Liebe sah er mich an und ich fühlte mich so getröstet. Intuitiv wusste ich, dass das Jesus ist, obwohl ich mich nie mit ihm beschäftigt hatte.
So lange hatte ich auf eine Antwort Allahs gewartet und er war immer nur still geblieben. Aber Jesus zeigte sich mir, ohne dass ich nach ihm gefragt hatte. In diesem Moment wusste ich, dass ich Christ werden muss, auch wenn ich nichts über diese Religion wusste.
Auf der Suche nach Jesus
In den darauffolgenden Tagen kaufte ich mir eine Bibel. Aber was ich las, verwirrte mich. War Jesus wirklich Gottes Sohn? Ich beschloss, Gott einfach selbst zu fragen: «Verzeih, ich möchte dich nicht verärgern, aber bitte sag mir doch, ob Jesus dein Sohn ist. Ist er Gott?»
Dann öffnete ich die Bibel und las im Johannesevangelium: «Am Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. Und das Wort war Gott. (…) Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit wie eines einzigen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit». Wie hätte Gott deutlicher zu mir reden sollen?
Seitdem bin ich Christin. In Jesus habe ich eine Freiheit gefunden, von der ich nicht mal zu träumen gewagt hätte. Durch seine Liebe hat er meinen Hass gelöst.
Muslime haben keinen Retter. Buddhisten müssen sich selbst erlösen, Hindus haben keinen Retter. Aber ich habe in Jesus Christus meinen Retter gefunden. Was in der Bibel steht, ist wahr. Jesus ist für mich am Kreuz gestorben. Mir ist vergeben. Das ist die Botschaft, die frei macht, die froh macht und die alles verändert. (Jesus.ch)
Datum: 14.12.2015
Autor: Miriam Hinrichs
Mit freundlicher Genehmigung von: Jesus.ch / cbn.com