Die geistliche Waffenrüstungrüstung – Wahrheit
Daniel Bäumner
Ev. Gemeinschaft Frankenberg, 17.05.26
Das Viedeo zum Gottesdienst finden Sie hier

 

Schön, dass ihr da seid. An so langen Wochenenden sind ja alle ein bisschen unterwegs, machen irgendwelche Kurzurlaube und so.

Ich war diese Woche auch unterwegs. Ich war spontan in Zürich auf einer ICF-Konferenz. War total spannend zu sehen, was sich einfach tut in Europa, was da aufbricht, wo Menschen zum Glauben kommen. Ja, war ein schöner Kurztrip. Ansonsten, Zürich ist teuer. Kauft euch keinen Döner. Das hat nur für eine kleine Pommes gereicht. Ja, wollen wir mal über ein Thema nachdenken.

Das ist schon ein spannender Einstieg mit der Schutzkleidung. Vor ein paar Jahren hatten wir zu Hause gepflastert. Und meine Frau wollte so große Platten haben. Ich dachte, kein Problem, große Platten, starker Mann. Bis mir eine Platte aus der Hand rutschte auf meine Füße, ohne Schutzschuhe. Und ich die Nacht durfte die Nacht im Krankenhaus verbringen. Also ist schon gut, Schutzkleidung zu haben.

Der Mensch lernt ja aus Fehlern. Der Mensch lernt aus Wiederholungen (lacht). Natürlich werde ich beim nächsten Mal wahrscheinlich wieder keine Schutzschuhe anziehen.  Ja, aber das ist nicht so schlau. Aber wir wollen ja ein bisschen über die geistliche Schutzkleidung nachdenken. Und wisst ihr, als Jesus in den Himmel gegangen ist, an Himmelfahrt, was in der Schweiz übrigens Auffahrt heißt. 

 

Ich hab mich mal gefragt, wir sehen ja in der Bibel was passiert ist, dass er den Himmel beschritten hat. Aber wie muss das gewesen sein, als der Sohn Gottes zurück in seine Herrlichkeit gekommen ist. Was muss das für ein Moment gewesen sein? Was für Jubelstürme, als der Sohn Gottes wieder in den Königssaal gekommen ist.

Die Gläubigen waren da. Die Engel waren da. Sie sind niedergefallen vor dem Sohn Gottes.

Und bevor er in den Himmel gegangen ist, auf seinen Thron, hat er seine Jünger mit einer Vision losgeschickt. Was ist seine Vision? Mache zu Menschen alle Jünger auf der Welt! Und das ist auch Gottes Vision für dein Leben.

Gottes Vision für dein Leben ist, Jünger zu sein. Mit ihm unterwegs zu sein. Ihm zu folgen.

Von ihm zu lernen. Schritt für Schritt. Nicht alles auf einmal. Auch die Jünger haben nicht alles auf einmal gelernt. Ein Schritt nach oben. Jetzt gibt es aber etwas, was uns in unserem Leben manchmal Probleme macht, wenn wir mit Jesus unterwegs sind. Ich habe den Friedhelm mal gebeten, nach hier vorne zu kommen, um das darzustellen. Der Friedhelm ist ein kleines Versuchskaninchen. Er nimmt sich schon mal einen Rucksack, sehr gut. Aber es reicht nicht. Er ist leicht kaputt. So, ich binde mal die Beine (mit einem Gummiband) ganz fest. Wir mach die so ganz fest.

So, jetzt sagt Jesus, folge mir. Ja, ist schön, ist aber anstrengend. Er hat so eine Last auf dem Rücken.

Die Beine sind gebunden. Und dann kommt noch etwas im Leben dazu. Jetzt sehen wir dass Friedhelm nicht nur die Beine gebunden hat, nicht nur eine Last auf dem Rücken hat, sondern auch noch beworfen wird in seinem Leben. Manchmal wird er nicht getroffen, manchmal wird er getroffen. Und das ist Jüngerschaft. Oh, spannend, oder? Ist ja schön, mit Jesus unterwegs zu sein.

Manchmal fühlt ihr euch vielleicht auch so, dass ihr sagt, ich trage eine Last in meinem Leben mit mir herum. Und vielleicht trägt man die Last auch schon lange in seinem Leben mit sich herum. Und dann hat man vielleicht auch das Gefühl, dass man denkt, ich bin irgendwie gebunden in meinem Leben, ich bin fest gebunden.

Und Paulus sagt, auf dem Weg, den wir mit Jesus gehen, sollen wir alles ablegen, was uns behindert. Zum Beispiel Sünden, die da sind. Wir denken hier oft, wenn Sünde in unserem Leben sind, das heißt, wir sind schlecht. Nein, sie behindern uns nur auf unserem Weg mit Jesus. Sie fesseln uns, sie halten uns fest. Das ist das Problem von Sünden. Nicht, dass Jesus sagt, du hast Sünden erlebt, das überrascht mich aber jetzt  auch. Das hätte ich ja nicht von dir gedacht. Nein, das weiß er ja. Aber er ist gekommen, um diese Fesseln zu lösen, die uns behindern in unserem Leben, in unserer Beziehung, in unserer Nachfolge.

Und dann haben wir Lasten in unserem Leben, das können vielleicht Verletzungen sein, das können schwere Dinge sein, die tragen wir mit uns rum. Dann haben wir noch Fesseln umgelegt, mit denen wir laufen sollen. Und dann kommt noch etwas dazu, nämlich, dass wir beworfen werden. Und ich möchte in nächster Zeit ein bisschen mit euch darüber nachdenken, was wir für eine Schutzrüstung angeboten bekommen. Aber dafür müssen wir erst einmal verstehen, womit wir beworfen werden.

Ich möchte einsteigen in einen Text mit euch über Epheser 6, 10. Dort heißt es,

 

Werdet stark durch den Herrn und durch die mächtige Kraft seiner Stärke!.“

 

Das ist ja schon mal ein guter Einstieg, oder? Es gibt die Möglichkeit, stark zu werden, ja, Kraft zu bekommen, durch seine Stärke. Und dann geht es aber weiter (Epheser 6, 11 – 12):

 

Legt die komplette Waffenrüstung Gottes an, damit ihr allen hinterhältigen Angriffen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.

 

Das hört sich jetzt erstmal nicht mehr so gut an, oder? So, schönen Sonntagmorgen, gute Nachrichten, lasst uns ein bisschen eine schöne Zeit haben. Und dann lest ihr das, ja, das heißt, legt die komplette Waffenrüstung Gottes an, damit ihr allen hinterhältigen Angriffen des Teufels widerstehen könnt, denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.

 

Ich habe mal eine Bitte: haltet euch mal ein Auge zu.

Ihr seht immer noch was, oder? Aber ihr seht es nicht mehr so gut. Und ich glaube, es gibt eine Gefahr, in der wir manchmal stehen, dass wir sagen, wir sehen nur, was wir in der Welt sehen, und wir halten unser Auge zu für alles, was noch so da ist. Und die Bibel ist sogar sehr klar. Sie sagt, um uns herum gibt es Dinge, die für uns vielleicht nur schwer fassbar sind, die wir auch nicht so erkennen können, aber ihr werdet in eurem Leben beschossen werden. So, jetzt könnte der Friedhelm unterwegs sein mit seinem Rucksack und mit seinen gefesselten Beinen. Warum kommt hier denn noch was dazu? Wenn du nicht verstehst, dass, wenn du mit Jesus unterwegs bist, als sein Jünger, dass das passieren wird, dann können wir oft auch verzweifelt sein.

Paulus sagt, es wird passieren, aber ihr könnt euch dagegen wehren, und zwar mit einer Schutzausrüstung, die Gott euch zur Verfügung stellt. Es wird also hinterhältige Angriffe des Teufels und der Dämonen geben, es wird diese Kämpfe geben, aber wir können diese Kämpfe gewinnen und bestehen. Und vielleicht würdest du sagen, die gutgläubigen Menschen sagen vielleicht, ich werde keine Angriffe bekommen, es gibt keinen Teufel und keinen Dämonen, sie haben keine Macht in dieser Welt, das hilft aber nicht, wenn das nicht die Wahrheit ist.

Ich möchte das an einem Beispiel erklären. War diese Woche mal jemand in Winterberg und ist Ski gefahren? 1. Mai, super Wetter, die Sonne scheint, man denkt, der Sommer ist gekommen, jetzt würdest du sagen, okay, 1. Mai, der Sommer ist gekommen, ich packe alle meine warmen Sachen weg, die für kalte Tage sind, ich hänge meine Jacken weg, nur noch gute Hose, Flipflops und so weiter. Das kannst du machen. Aber wenn du den Wetterbericht anschaust und siehst, es könnte auch noch Schnee reinkommen, dann kannst du das machen und die Sachen weglegen. Das ist aber nicht die Realität. Die Realität ist dann, wenn du nach Winterberg fährst, am 10. Mai oder so und plötzlich Schnee ist, dann wirst du warme Sachen brauchen.

So, jetzt ist die Realität, die Gott uns hier beschreibt die folgende: es gibt Kämpfe in unserer Welt, wir werden angegriffen werden, wir werden angefochten sein, jetzt kannst du sagen, okay, ich denke, es ist Sommer, mir wird nichts passieren, oder zu sagen, okay, ich bin eher ein Sommertyp, ich habe keine Lust mehr auf diese kalten Tage. Ich will jetzt, dass es warm ist und so. Das hilft mir aber nichts. Jetzt mache ich es anders.

Ich sage auch, ich will auch in meinem Leben keine Angriffe, ich will keine Versuchungen, ich will nichts zwischen die Beine geworfen bekommen, hilft mir aber nichts, denn Jesus sagt, solange du dieser Welt stehst, als mein Jünger, mein Nachfolger, wird das passieren. Jetzt kannst du sagen, will ich aber nicht. Das hilft dir aber nichts.

 

Ich glaube, es gibt verschiedene Extreme, die manchmal da sind. Das eine ist, hinter allem, was man sieht, stecken böse Mächte, hinter jeder Ecke wartet ein Dämonen. Das andere Extrem ist: das hat mit mir nichts etwas zu tun, alles ist natürlich zu erklären. Dämonen, keine Ahnung, gibt es nicht, ist nur eine falsche Vorstellung. Das sind so zwei Extremen, die mir oft begegnen.

Das dritte Extrem ist vielleicht auch, dass du sagst, ich erlebe gar keine Angriffe. Okay, dann ist ja gar nichts da. Ich muss euch aber leider sagen, wenn du als Nachfolger von Jesus nie Angriffe erlebst, ist das auch kein Ausrufezeichen für Christen. Weil Jesus sagte, ihr lebt in einer Welt, in der diese Dinge passieren werden. Wenn du das nie erlebst, ist es vielleicht auch nicht so gut.

Das heißt, ich will das nicht, ich sehne mich nicht danach und sage, bitte, bitte, beschieß mich nicht. Aber das wird passieren, weil wir in unserem Auftrag, in unserer Gesellschaft, in der Nachfolger von Jesus beschlossen werden. Und da steht hier:

 

… wir kämpfen nicht gegen Menschen und Gewalten, sondern wir kämpfen gegen die Dinge in der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte und Gewalten, die dieses Finsternis beherrschen. (Epheser 6,11-13)

 

Jetzt kannst du sagen, warum soll ich jetzt auf den Feind schauen? Vielleicht doch einfach nur auf Jesus schauen. Ich sage euch, auf Jesus schauen ist wirklich gut. Das ist wirklich das Beste, was du machen kannst.

Und auf Jesus schauen, Jesus immer im Fokus haben, ist es total super. Aber ich möchte auch das tun oder das lernen, was Jesus mir offenbart. Und wisst ihr, Jesus hat diese Realität dieser unsichtbaren Welt, diese Angriffe, nicht verleugnet.

Wenn du das Markus-Evangelium durchschaust, und ich habe mir diese Woche die Mühe gemacht, habe das in meiner Bibel unterstrichen, wo diese Angriffe beschrieben werden, dann sage ich, die Seiten sind ja rot, das Markus-Evanglium weil es sich um die ganze Zeit darum dreht.

Ich möchte es an einem Beispiel erklären. Ich bin ein leidenschaftlicher D-Jugend-Fußballtrainer.

Als Fußballtrainer kannst du die ganze Zeit auf die Stärken deiner Mannschaft gucken. Und das ist total gut. Wer hat wo eine Position, und wer spielt wo am Besten, usw.

Es ist manchmal aber auch nicht schlecht, mal auf den Gegner zu gucken. Angenommen, ich sage, meinen kleinsten Spieler stelle ich in die Abwehr, und dann kommt der Gegner mit einem 1,90 Meter Stürmer, ich habe auch 1,90 Meter Stürmer in meiner Mannschaft, okay, vielleicht hätte ich den in meiner Ecke nehmen können. Okay, der Gegner spielt auch so.

 

Und so ist es auch, dass Jesus sagt,  schaue doch auf mich, lerne von mir, halte den Blick auf mich gerichtet, aber ihr müsst euch bewusst sein, es gibt auch jemanden, der im gegnerischen Team ist, und der etwas hat vor in deinem Leben. Wenn wir jetzt sagen, diese Realität blende ich aus, das ist wie wenn ich mir ein Auge zuhalte. Das kannst du machen, du siehst auch so irgendwie. Aber du wirst verwirrt sein über Dinge, die in unserer Welt passieren. Warum manche Sachen so laufen, wie sie laufen. Und Paulus schreibt, achtet darauf, es wird diese Angriffe in deinem Leben geben.

Das Problem ist, du kannst diese Mächte überhöhen, du kannst sie aber auch ausblenden, du kannst sie auch ignorieren, und du kannst auch arrogant und stolz gegen sie werden. So nach dem Motto, mir kann das ja alles gar nichts anhaben. Ja, ich bin ja, aber das lesen wir im Text ja auch nicht.

Oder wir werden arrogant und stolz oder wie auch immer gegenüber diesen Mächten. Sondern du geht darum, dass es ein Kampf ist. Diese Mächte sind listig, sie sind böse, sie wollen nur zerstören, auf perfide Art und Weise.

Sie wollen den Glauben zerstören, sie wollen den Glauben von Leuten rauben, die auf dem Weg sind. Jesus sagt das in einem Beispiel mit dem Sämann. Er sagt, es gibt vier Arten von Boden, und auf einem Boden kommt der Satan und reißt die Saat wieder raus von Menschen, die vielleicht gerade auf dem Weg sind.

Das heißt, er will den Glauben zerstören, er will die Menschen wegreißen, er will Ehen zerstören, ja, im Korintherbrief wird das geschrieben, dass er in Ehen eingreifen will, um sie zu zerstören. Er will Menschen zerstören, er will Familien zerstören, er will Gemeinden zerstören, er will deine Beziehung zerstören. Er will dich lauwarm machen.

Und zu all diesen Aussagen kann ich dir Bibelstellen geben. Das heißt, das wird beschrieben in der Bibel, als Realität. Jetzt kannst du aber sagen, okay, es betrifft mich nicht, wie auch immer, es hilft aber nichts.

Es ist wie am 1. Mai zu sagen, ich hänge meine Wintersachen jetzt in den Schrank. Und Jesus hat diese Mächte sehr ernst genommen. Lasst uns mal reinschauen, was Jesus über sie gesagt hat. In Markus 1,34 steht:

 

Jesus heilte viele Menschen von allen möglichen Krankheiten und trieb viele böse Geister aus. Er ließ die bösen Geister nicht zu Wort kommen, denn sie wussten genau, wer er (Jesus Christus) war.

Und so zog Jesus durch ganz Galiläa, verkündete in den Synagogen die gute Nachricht und trieb die bösen Geister aus. (V.39)

 

Und dann sagte er, der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben. (Johannes 10.10)

 

Er ist von Anfang an ein Mörder gewesen und hat niemals etwas mit der Wahrheit zu tun gehabt, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Wenn er lügt, so entspricht das seinem Wesen, denn er ist ein Lügner, und alle Lüge stammt von ihm. (Johannes 8,44)

 

Was mir wichtig ist, wenn du mit Jesus lebst und Jesus in deinem Herzen hast, dann bist du auf der Seite von Jesus und kannst auch nicht von seiner Seite gerissen werden. Das heißt aber nicht, dass es nicht das Ziel gibt, dich kaputt zu machen, dass du nicht Zerstörung erleben kannst, oder er dich unschädlich machen will. Ich habe mir auch schon immer gedacht, wenn du willst, dass Menschen nicht zum Glauben kommen, was müsstest du tun? Verwickle einfach Gemeinden in Streitigkeiten, in Spaltungen, und die nächsten 10 Jahre hat keiner mehr Interesse daran, eine Botschaft weiterzugeben, weil du die ganze Zeit nur damit zu tun hast, Wunden zu heilen und so weiter.

Eine perfekte Strategie. Warum? Was will der Teufel nicht? Dass Menschen Errettung bekommen durch Jesus Christus, dass Gott die Ehre bekommt.

Das ist das, was er nicht will. Das heißt, er will immer das Gegenteil von dem, was Gott will in deinem Leben. Ich möchte mit euch darüber nachdenken heute, was das heißt.

Der Teufel will immer das Gegenteil von Jesus. Das heißt, wenn Jesus heil will, will der Teufel Unheil. Wenn Jesus Friede will in deinem Leben, will der Teufel für Unfriede sorgen.

Wenn Jesus Versöhnung will in deinem Leben, wofür wird der Teufel sorgen? Für Streit. Wenn Jesus Wahrheit in deinem Leben will, wird der Teufel für Lüge sorgen. Wenn Jesus Glaube in deinem Leben will, wird er für Unglaube sorgen.

Wenn Jesus Liebe in deinem Leben will, wird er für Hass sorgen. Wenn Jesus Reinheit will, wofür wird der Teufel sorgen? Für Unreinheit. Wenn Jesus Offenheit will, wird der Teufel für Heimlichkeit sorgen.

Wenn Jesus Freiheit will, wird der Teufel dein Ankläger sein. Wenn Jesus Leben im Überfluss will, wird der Teufel Leben und Zerstörung bringen. Wenn Jesus Errettung will, wird der Teufel für Verlorenheit sorgen.

Wisst ihr, der Teufel weiß, dass er verloren hat. Noch mal eine andere Stelle. Das ist ganz spannend.

Jesus treibt diese Geister aus, die  Dämonen, und dann lesen wir:

 

 Sie fingen an zu schreien: »Was hast du bei uns zu suchen, du Sohn Gottes? Bist du hergekommen, um uns schon vor der Zeit zu quälen? (Matthäus 8,29)

 

Das heißt, diese Mächte wissen, wer der Sohn ist. Sie wissen auch, was er will. Aber was sie wollen ist, Zerbruch, mitzureißen in die Finsternis.

Ich hoffe, dass ihr das versteht. Um uns herum toben Kämpfe und du bist Teil in diesem Kampf. Das ist der Wetterbericht. Aber für das entsprechende Wetter hat Jesus auch die entsprechende Kleidung besorgt. Er sagt, werdet stark, legt die Waffenrüstung an, bedient euch der ganzen Waffenrüstung Gottes. Wenn es dann soweit ist, werdet ihr dem Bösen widerstehen können und auch aufrecht stehen, wenn ihr den Kampf gewonnen habt. Und er sagt, du wirst den Kampf gewinnen und du wirst aufrecht stehen. Und das, was du brauchst, hast du eigentlich schon in deinem Kleiderschrank hängen. Wir müssen uns dessen aber bedienen und es anziehen.

 

Und ich möchte mit euch heute nur über einen Aspekt dieser Waffenrüstung sprechen. Weil es gibt in dieser Waffenrüstung sechs, sieben Aspekte, die könnten wir heute so durch rattern. Die Frage ist aber, trifft es unseren Herzen? Und so würde ich gerne über den Sommer verteilt immer wieder einen dieser Aspekte aufgreifen.

Wir haben jetzt den Sonntag Gottesdienst, das Sola (Sommer-Ferienlager), den BU-Abschluss. Deswegen, wir werden ein bisschen da durchreisen im Sommer und immer ein oder zwei Aspekte von dieser Waffenrüstung anschauen und dabei in die Tiefe gehen. Und ich möchte heute mit euch den ersten Aspekt anschauen, und zwar steht dort:

 

„Sorgt dafür, dass ihr fest steht, indem ihr euch mit dem Gürtel der Wahrheit und dem Panzer der Gerechtigkeit Gottes umgebt.“ (Epheser 6, 14)

 

Und ich möchte mit euch den Gürtel der Wahrheit anschauen. Ihr wisst was die Funktion von Gürtel ist. Ich ziehe meinen jetzt nicht aus, sonst könnte ich sein, dass ich hier blank stehe. Das wollt ihr nicht. Ein Gürtel hat die Funktion, zu festigen, zu stärken. Und auch hier geht es darum, der Gürtel der Wahrheit.

Warum der Gürtel der Wahrheit? Und ich möchte mit euch heute über Wahrheit nachdenken. Warum wird hier Wahrheit genannt? Und warum Wahrheit als erstes? Jesus sagt manchmal harte Sachen zu Leuten, oft denken wir, Jesus macht immer nur so ei,ei, aber das war nicht immer so. Jesus sagte einmal:

Ihr seid Kinder des Teufels, der ist euer Vater, und ihr wollt nur ausführen, wonach ihm der Sinn steht. Er ist von Anfang an ein Mörder gewesen und hat niemals etwas mit der Wahrheit zu tun gehabt, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Wenn er lügt, so entspricht das seinem Wesen; denn er ist ein Lügner und alle Lüge stammt von ihm. (Johannes 8,44)

Und jetzt im Gegensatz hier:

Wenn ihr bei dem bleibt, was ich euch gesagt habe und euer Leben darauf gründet, dann seid ihr wirklich meine Jünger, dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen. (Johannes 8,31-32)

 

Hier sehen wir die Unterschiede. Der eine ist ein Lügner und die Lüge entspricht seinem Wesen. Da kommt Jesus und was entspricht dem Wesen von Jesus? Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Echtheit, Ehrlichkeit. Dann sagt er zu seinen Jüngern:

 

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14,6)

 

Womit sollen wir uns gürten? Mit Wahrheit. Und womit wird der Teufel angreifen in deinem Leben? Mit Lüge. Warum? Weil Lüge seinem Wesen entspricht. Scheinheiligkeit, Vertretung, Böse von Anfang an. Und das sehen wir schon im Garten Eden. Gott sagt, haben wir zum Beispiel 100 Bäume, ihr dürft von 99 essen, nur von einem nicht. Dann kommt der Teufel und sagt, hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem dieser Bäume essen dürft? Scheinheiligkeit, Halbwahrheiten, Verdrehung.

Ich möchte mit euch über Lügen in unserem Leben sprechen. Es gibt so etwas wie Lebenslügen. Nochmal zur Erinnerung, was ist der Teufel? Der Meister der Lüge, Engel des Lichts, Illusion.

Das ist also sind seine Strategien, ich halte dich in Lügen, in Misstrauen, in Dunkelheit, in Scheinheiligkeit. Und es gibt Lebenslügen in unserem Leben, die sind manchmal sehr tief verankert. Ich möchte es an einem Beispiel erzählen. Ich war in Zürich, es war ein bisschen doof, ich hatte ein kleines Zimmer, und in diesem Zimmer hörte ich nachts ein Geräusch, das Geräusch war so, dass mein Handy irgendwie auf den Boden gefallen sein musste. Ich dachte, Mann, mein Handy ist heute irgendwie schon wichtig, da ist ein Warnticket und was weiß ich, der Wecker, und wenn ich morgen die erste Session verschlafen, okay, jetzt fang ich nachts an das Handy zu suchen. Und das Zimmer war echt klein, weil man muss in Zürich echt sparsam sein und da war so ein Boxspringbett, das heißt, da kann man nicht einfach so drunter kriechen. Ich habe irgendwo dieses Geräusch gehört, irgendwo muss das Handy sein. Dann versuche ich das Zimmer zu durchsuchen und achte darauf dass keiner aufwacht unter mir. Und irgendwann ziehe ich das Bett hoch und denke, oh, ich habe das Handy noch nicht gefunden in dem Moment, aber andere Sachen, wo ich dachte, ach, die wollte ich jetzt auch nicht finden.

Also Staub und Socken, ich weiß nicht, aber auch nicht schlimm. Aber wenn ich in dem Raum gewesen wäre, und hätte eine Hausstauballergie gehabt? Ich hätte gedacht, hier ist doch alles sauber, hier ist doch alles fein. Aber wo unser Bett war, ist es nicht so fein.

Und manchmal ist es in unserem Leben so, mit diesen Lebenslügen, die sind tief verankert in unserem Herzen. Und wer ist der Meister der Lüge? Nein, nicht Jesus. Dann haben wir vielleicht Lügen in unserem Herzen, die wir vielleicht schon lange mit uns herumschleppen. Und vielleicht schleppst du die auch schon lange herum, vielleicht auch schon seit deiner Kindheit schlägst du die bis in die Zukunft herum. Weißt du, Wahrheit ist der Staubsauger, mit dem du die Lügen in deinem Leben entfernen kannst.

Wahrheit ist die neue Einrichtung. Diese Lebenslügen bestimmen manchmal, oder bestimmen oft, das, was ich sage. Das ist interessant.

Wenn ich Lebenslügen in meinem Herzen habe, dann bestimmen sie mein Denken, und mein Denken bestimmt, was ich sage. Und wenn Lügen in meinem Herzen verankert sind, Lebenslügen, dann bestimmen sie mein Denken und das, was ich sage. Das heißt, manchmal sagt das, was Leute sagen, mehr über sich und ihr Herz aus, als über das, worüber das sie sprechen. Weil vielleicht Lügen in ihrem Herzen sind. Und ich möchte mir deutlich mal einige Lebenslügen anschauen, die ich so identifiziert habe. Und das sind auf keinen Fall alle. Aber du kannst dir mal überlegen, ob du diese Lügen in deinem Leben schon mal geglaubt hast, oder glaubst, und ob sie eine Rolle spielen.

Zum Beispiel eine Lebenslüge ist:

Ich bin nichts wert. Oder ich kann nichts.

Oder bin ich wirklich gerettet?

Oder Gott will, und ich nicht brauchen kann.

Oder was ich in meinem Leben getan habe, ist zu schlimm.

Oder wenn andere wüssten, was ich tue, würden sie mich nicht mehr lieben.

Was andere dir angetan haben, ist so schlimm. Das solltest du ihnen nicht vergeben.

Oder dein Glück findest du in allen möglichen Dingen, aber nicht unbedingt bei Jesus.

Hat Jesus wirklich alles für mich bezahlt?

Oder du bist mit deiner Situation allein, und dir ist nicht zu helfen.

Oder dein Gebet wird Gott nicht erhören.

Alles um uns herum lässt sich nur naturwissenschaftlich erklären.

Oder nimm dir nicht viel Zeit für das Gebet und Bibellesen. Kümmere dich um alle Dinge, aber nicht um die.

Die anderen hier sind alle viel geistlicher als ich.

Oder auch Arroganz, du bist geistlichen Mächten auf jeden Fall überlegen.

Oder was sollen andere um mich herum denken, wenn sie wissen dass ich Christ bin.

Oder du kannst an deinen Umständen sowieso nichts ändern.

 

Vielleicht ist eine dieser Lügen bei dir auch vorhanden in deinem Leben. Und das ist nicht auf Vollständigkeit gemünzt. Aber überlege mal für dich vielleicht, welche Lügen spielen vielleicht in deinem Leben eine Rolle. Und diese Lügen kommen nicht von Jesus. Diese Lügen sind nicht hinein gepflanzt. Wisst ihr, das ist manchmal wie in einem Garten, dann wird ein Samen hinein gepflanzt und dann wächst er und wächst er. Und das, was wir tun müssen, ist, Lügen identifizieren und ausreißen mit Wahrheit.

Deswegen sagt Jesus, zieht den Gürtel der Wahrheit an, damit beginnt es, die Waffenrüstung mit Wahrheit, mit Wahrhaftigkeit. Und Wahrheit ist der Staubsauger, der unser Zimmer aufräumt und uns frei macht. Womit wird der Teufel dich angreifen? Mit Lügen.

Das heißt, die Strategie des Teufels  ist so, du gehst irgendwo durch das Dorf spazieren und irgendwo ist ein Misthaufen. Dann geht er mit dir, schubst dich in den Misthaufen und sagt dir dann, wie schmutzig du bist. Weil er der Ankläger ist.

Klagt Jesus dich an? Wenn du fällst, wenn du Sünden tust, klagt Jesus dich an? Nein, Jesus sagt: ich bin gekommen, um dich freizumachen. Ich bin gekommen, um dich reinzuwaschen. Bring alles zu mir. Das ist doch Jesus. Das heißt, wenn du Anklage in deinem Leben hast, dann ist es eine Lüge, die nicht von Jesus kommt. Weil Jesus sagt, er ist gekommen, um dich aus der Sünde heraus zu holen. Die Frage ist, wie viele Lügen glauben wir in unserem Leben? Und ich sage dir, wenn du Lügen in deinem Leben hast, bestimmen sie dein Denken und dann bestimmen sie dein Handeln. Und deswegen spricht Jesus so offen darüber.

Er sagt nicht, diese Welt gibt es nicht, doch diese Welt gibt es und der Teufel wird mit Lügen arbeiten, denn er ist der Meister der Lüge und von Anfang an war er nur ein Lügner, das entspricht seinem Wesen.

Jesus ist gekommen als die Wahrheit, als der, der die Wahrheit ausspricht, der Wahrheit in dein Leben reinstecken will. Und diese Lügen haben immer etwas damit zu tun, entweder, dass wir uns selbst überhöhen oder dass wir uns selbst erniedrigen, dass wir Misstrauen haben gegenüber anderen oder Gott, dass wir uns ablenken lassen, dass wir verdrängen oder auch, dass wir an Wunden festhalten, unser ganzes Leben lang, oder dass wir Götzendienst tun. Das ist auch spannend. Im Korintherbrief spricht Paulus davon wenn wir Götzendienst tun opfern wir Dämonen. Er wird uns immer an diesen Dingen halten wollen.

Ich möchte mit euch mal ganz kurz überlegen, welche Lügen in deinem Leben glaubst du? Welche Lügen sind vielleicht tief in deinem Herzen verwurzelt? Welche Lügen sind dir vielleicht eben auch bewusst geworden? Lügen über dich, Lügen über andere, Lügen über Gott, vielleicht auch Lügen über die geistliche Welt, wie, ach, so schlimm wird das nicht sein. Welche Lügen sind dir bewusst geworden in deinem Leben? Es ist die gute Nachricht von der Waffenrüstung Gottes, dass wir die Wahrheit anziehen müssen. Jetzt ist aber die Frage, wie tue ich das konkret? Wie ziehe ich Wahrheit in meinem Leben an? Was beginnt als erstes damit? Identifiziere die Lüge in deinem Leben.

Das heißt, hebe das Boxspringbett mal hoch und schau, was darunter ist. Das Boxspringbett deines Herzens. Wo hast du vielleicht Dinge in deinem Leben, die den Raum bestimmen und die behoben werden müssen.

 

Das Zweite ist: wenn du Lügen in deinem Leben hast, bringe diese Lügen ans Licht. Wenn Jesus sagt, ich bin das Licht, dann musst du nur überlegen, was der Teufel ist: Dunkelheit. Er will dich in Dunkelheit halten wollen mit Dingen wie Lügen, mit Sünden usw. Er wird es immer in der Dunkelheit machen.

Neulich ist mir ein Beispiel passiert, das möchte ich kurz erklären, das ist mir sehr bewusst geworden. Wir haben ein Whirlpool zu Hause, dieser Whirlpool, ein kleines Ding, war nicht so stabil, aber wir haben eine Katze zu Hause, ich vermute, die Katze ist mal darauf geklettert. Ich dachte, da ist was passiert, da kommt die Luft raus. Ich habe gedacht, wir machen das aber nochmal, aber da ist bestimmt nochmal die Katze drauf. Ich dachte, das bringt nichts, weg das Ding. Wir bauen den Pool ab, da waren so Matten drunter. Dann hebe ich die Matten hoch und unten drunter alles voll Würmer.

Wie eklig. Ich denke ihr ekelt euch da auch vor. Das Interessante ist aber, da waren die 5 Minuten am Licht – alle tot. Ich bin nicht dafür, Wimmer umzubringen, Nicht das ihr jetzt die Tierschützer anruft, aber ich fand es interessant. Sie haben die Macht gehabt, sich in der Dunkelheit größer entwickeln zu können, sobald sie am Licht waren, waren sie zerstört.

Das ist mir ein Bild geworden für diese Dinge, für Lügen in unserem Leben, für Sünden in unserem Leben. Wenn sie da sind, bringe sie ans Licht. Wenn du sie loswerden willst, bringe sie ans Licht. Das heißt, bekenne sie vor Jesus, bekenne sie auch vor anderen. Wisst ihr, manchmal denken wir ja voneinander, ich habe diese Lüge in mir. Nein, wir haben alle solche Dinge in uns. Aber Jesus sagt, ich will dich frei machen davon, ich will dich heil machen. Solange wir aber so tun, als ob wir alle so etwas nicht haben gewinnt es an Macht, denn der Teufel arbeitet in der Dunkelheit. Jesus arbeitet aber mit Licht. Das heißt, wenn die Dinge ans Licht kommen, kann er sie heilen. Manchmal verlieren diese Lügen auch an Macht, wenn wir sie aussprechen vor anderen, wenn wir sie bekennen. Im Johannes 14,6 steht: 

 

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Es liegt Macht darin Dinge ans Licht zu bringen. Warum fällt uns das so schwer, das zu tun? Weil wir Angst haben, weil wir uns schämen, weil wir denken: wenn andere wüssten was in meinem Herzen ist, was denken die über mich? Aber wir haben doch alle so Dinge, wir haben doch alle Sünden und die gewinnen nur dann an Macht, wenn sie in der Dunkelheit bleiben, nicht aber wenn sie ins Licht kommen. Also ins Licht Jesu stellen, ihm bekennen, ihm bringen und dann dürfen wir auch ehrlich sein, nein, wir sollten auch ehrlich sein denn er weiß das doch eh schon alles. Wenn wir dann so tun „Ach Jesus, du siehst die Verletzung die mir eventuell vor siebenundvierzig Jahren angetan wurden…“ Nein, sei ehrlich: „Mir tut das so weh, was mir damals angetan wurde, diese Lebenslüge die vielleicht da ist. Wir dürfen ehrlich sein vor Jesus.

 

Das Dritte ist: Tue was nötig ist, um dieser Lüge die Kraft zu nehmen. Das heißt, wenn eine Lüge in deinem Leben ist, dann ist bekennen total gut, total hilfreich. Das heißt aber auch, dass Lügen auch Heilung erfahren müssen und das kann auch so sein, dass ein Gepräch mit anderen nötig ist und das ist oftmals nötig dass wir vergeben weil es heilsam ist für unser Herz. Auch dass wir Jesus an unsere Wunden lassen. Vielleicht haben wir Wunden in unserem Herzen die aus Lügen entstanden sind. Lassen wir den Heiland daran oder sagen wir: „Ach diese Wunde ist doch zu heftig.“

Das Vierte ist, und das ist mir sehr wichtig, wenn unser Haus gereinigt, sauber ist, der Staub draußen ist, dann füllt den Raum mit Wahrheit. Jesus sagt: (Johannes 14,6)

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

 

Wisst ihr, in der Bibel finden wir unglaubliche Wahrheiten die Jesus in unser Leben hineinsprechen will, in unser Herz, zum Beispiel: 1.Johannes 3:

 

Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt. Und wir sind es wirklich: Gottes Kinder!

Hast du deinen Raum damit gefüllt und der Teufel sagt: Liebt Gott dich wirklich, dann antwortest du damit: „Seht doch wie der Vater mich geliebt hat und mich zu seinem Kind gemacht hat…“ oder Psalm 139, 15-16 wenn die Lüge in deinem Leben ist: Ich bin nichts wert:

Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!

 

Schon bevor du begonnen hast zu leben, hat Jesus dich schon gesehen. Jedes Haar auf deinem Kopf ist gezählt. Wenn der Feind Lügen in deinem Herz sät: Liebt Gott dich wirklich? Wir lesen Gottes Wahrheiten in diesem Buch, in der BibelEine. Füll dich mit dieser Wahrheit! 2.Korinther 5,17:

 

Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.

 

Eine Wahrheit aus der Bibel. Manchmal denkst du, wo finde ich mein Glück? Der Teufel wird sagen: Mach alles mögliche. Jesus sagt:

 

„Wer von dem Wasser trinkt das ich ihm gebe wird niemals mehr Durst haben.“ (Johannes 4,14)

 

Das ist Gottes Wahrheit in deinem Leben. Manchmal denkst du vielleicht die Lüge: bin ich wirklich von Gott reingesprochen, bin ich wirklich frei, bin ich wirklich gerettet? Da sagt Jesus er hat die Liste der Anklagen gegen uns gelöscht. Er hat sie vernichtet indem er sie ans Kreuz genagelt hat.

Gott hat den Schuldschein, der uns mit seinen Forderungen so schwer belastete, für ungültig erklärt. Ja, er hat ihn zusammen mit Jesus ans Kreuz genagelt und somit auf ewig vernichtet. Auf diese Weise wurden die Mächte und Gewalten entwaffnet und in ihrer Ohnmacht bloßgestellt, als Christus über sie am Kreuz triumphierte. (Kolosser 2,14-15)

 

Wir sollen mit Wahrheit arbeiten, aber dafür müssen wir die Wahrheit in Gottes Wort kennen und in uns aufnehmen, uns damit füllen.

Ich habe mir was für zuhause überlegt. Meine Kinder wissen das noch garnicht, dass wir uns als Familie einen Wochenvers vornehmen wollen. Das heißt, mit einem Vers beginnen wir am Sonntag. Am Montag liest ihn vielleicht ein anderer vor, am Dienstag malen wir vielleicht etwas dazu, Mittwoch, ich weiß noch garnicht wie wir das machen wollen. Das ist so wie ein Startup, das wollen wir machen. Meine Kinder lernen so 52 Wahrheiten über das ganze Jahr, immer eine Woche lang. Ja, und vielleicht malt jemand was dazu, vielleicht gibt es was über ein Samenkorn, vielleicht kleben wir was zusammen ein. Überleg doch mal für dich: Wie willst du dich mit Wahrheit füllen? Ich habe hinten Zettel ausgelegt mit biblischen Wahrheiten. Vielleicht nimmst du dir was mit heim, schlägst die Bibelstellen auf, streichst dir die farblich an mit irgendeiner Farbe die für dich Hoffnung ausstraht und wenn du Lügen in deinem Leben hast, dann schlägst du deine Bibel auf und schaust immer aquf die grünen Flächen wo diese Wahrheiten stehen. Ich stelle die auch in die App rein und vielleicht habt ihr auch andere Bibelstellen die ihr dazuschreiben könnt und dann teilen wir die miteinander und füllen uns so mit Wahrheiten. Warum brauchen wir das? Weil wir den „Gürtel der Wahrheit“ anziehen sollen die Gott über dich ausspricht. Das heißt, wir müssen unser Haus saubermachen, die Lügen rausschmeißen und uns statt dessen mit Wahrheit füllen.

 

Das Fünfte ist: Den Müll raus bringen.

Ratten werden durch Müll angezogen. Wenn du Ratten in deinem Leben hast: Bing den Müll raus! Was hast du für Lügen in deinem Leben. Denk nicht das es schlimm ist, denk daran dass es Bindungen in deinem Leben sind die dich am Weiterlaufen behindern. Wißt ihr wie Lügen in dein Leben hineinkommen nach der Predigt: Du musst dich dem nicht stellen, du musst nicht bekennen, das ganze hat noch Zeit, füll dich mit anderen Dingen. Vielleicht wird der Feind dich in den Dreck schubsen und dir dann erzählen dass du schmutzig bist und wenn du schmutzig bist, dann bist du unwürdig, und wenn du unwürdig bist, dann gibt es für dich kein Waschmittel. Aber wisst ihr was, es gibt ein Waschmittel und wisst ihr was das ist? Das ist Jesu Blut! Wisst ihr was der Teufel und seine Dämonen nicht leiden können? Das ist der Name Jesus und sein Blut. Wenn du Angriffe erlebst, dann antworte mit dem Namen Jesus, ich bin ein Kind Gottes, mit Jesu Blut reingewaschen.

Die Dämonen wissen, wer Jesus ist, sie wissen wer die Autorität hat und wer der Sieger ist. Ja, sie sind mächtig, aber sie wissen auch: ER ist ihnen haushoch überlegen. Was mir wichtig ist: Nicht alles hat immer mit Dämonen und Teufel zu tun und nicht alles geschieht einfach durch Gebet. Wir haben gute Ärzte, wir haben gute Seelsorger, wir haben gute Therapeuten usw. Was mir nur wichtig ist, das wir diese Ebene nicht einfach ausblenden.

 

Ich möchte mit einem Text schließen der mir sehr wichtig ist aus dem Epheserbrief 4,25-35. Dort heißt es:

 

Legt das Lügen ab und sagt zueinander die Wahrheit; denn wir alle sind Glieder am Leib von Christus. Versündigt euch nicht, wenn ihr in Zorn geratet! Versöhnt euch wieder und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebt dem Versucher keine Chance! Wer vom Diebstahl gelebt hat, muss jetzt damit aufhören. Lasst ja kein giftiges Wort über eure Lippen kommen! Seht lieber zu, dass ihr für die anderen, wo es nötig ist, ein gutes Wort habt, das weiterhilft und denen wohltut, die es hören. Beleidigt nicht durch euer Verhalten den Heiligen Geist! Er ist wie ein Siegel, das Gott euch aufgedrückt hat, und er verbürgt euch die endgültige Erlösung. Weg also mit aller Verbitterung, mit Aufbrausen, Zorn und jeder Art von Beleidigung! Schreit einander nicht an! Legt jede feindselige Gesinnung ab! Seid freundlich und hilfsbereit zueinander und vergebt euch gegenseitig, was ihr einander angetan habt, so wie Gott euch durch Christus vergeben hat, was ihr ihm angetan habt.

Mitten in diesem langen Text steht ein Satz: Gebt dem Versucher keinen Raum und die anderen Dinge, die hier beschrieben werden, das heißt: Wenn du dem, was hier beschrieben wird, Raum gewinnen lässt, bekommt jemand Raum in deinem Leben. Wenn diese Dinge dann in der Dunkelheit bleiben, dann können die Würmer noch besser wirken. Also bringt diese Dinge ans Licht. Wisst ihr, es gibt Christen die haben vielleicht seit 40 Jahren Unversöhnlichkeit, Verbitterung in sich und dann weißt du wer Raum bekommt, aber nicht Jesus. Das heißt: Leg diese Dinge ab, brich mit diesen Dingen, schmeiß sie raus aus deinem Leben. Das heißt nicht, dass die Anderen vielleicht Recht mit dem haben, was sie dir angetan haben aber du gibst jemandem Raum in deinem Leben wenn du dies in deinem Leben läßt. Ich will nicht, dass der Raum in meinem Leben gewinnt. Deshalb will ich damit brechen im Namen Jesu. Ich will das raus werfen, den Zorn usw. raus werfen. Der Teufel will nur mit Lügen arbeiten. Er wird dir sagen: das wahr zu schlimm was dir angetan wurde, das war nicht richtig, du hast verdient an dem Hass festzuhalten. Aber Jesus ist gekommen um diese Fesseln zu brechen. Ich möchte dir jetzt einen Moment geben um zu überlegen:

was hat dir heute Jesus ans Herz gelegt,
wo hast du vielleicht die geistliche Welt überhöht,
vielleicht sie aber auch gar nicht beachtet,
welche Rolle spielen Lügen in deinem Leben,
welche Auswirkungen haben diese Lügen die in uns sind auf deine Worte,
wie kann Jesus in deinem Leben als die Wahrheit, als das Licht die Macht der Lüge und der Finsternis zerbrechen?

 

Ich möchte euch einladen eine Zeit des Gebetes zu haben wo ihr einfach vor Jesus kommt und wenn ihr nicht wisst was ihr beten sollte, dann seid einfach leise und wir beten darum dass der Herr Jesus hier ist, durch die Reihen geht und unser Herz öffnet damit wir erkennen was in unserem Leben ist und Wahrheit in unserem Leben einkehren lassen.

Amen

 

 

Siehe auch: Wer ist Jesus?
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