Das Video zum Gottesdienst finden Sie hier.
Ich freue mich heute, euch alle hier zu sehen und ich freue mich vor allem, euch heute hier zu sehen. Es ist ein toller Tag, wir feiern Sommerfest, wir kommen wieder zusammen nach den Sommerferien und wir feiern heute die Taufe, eure Taufe. Deswegen versuche ich mich heute mit der Predigt ein bisschen kürzer zu fassen. Ich hoffe das wird mir gelingen und ich versuche die Kombi hinzukriegen aus unserer Themenreihe der geistlichen Waffenrüstung. Das letzte Thema heute, zur Taufen. Wir kriegen das aber hin. Denn das letzte Thema hatte ich mir extra für heute übrig gelassen. Wir haben eine Themenreihe, wo es darum geht, die Waffenwüstung Gottes. Nicht falsch verstehen, wir werden nicht aufgefordert, draußen jetzt kämpfen zu gehen, sondern Paulus lädt uns ein, darüber nachzudenken, dass wir in einem Kampf stehen in dieser Welt zwischen Gut und Böse und es gut ist, wenn wir ausgerüstet sind in diesem Kampf. Wer jetzt denkt, oh, das hört sich aber spannend an, kann das gerne online nochmal alles nachgucken. Das ist doch cool, dass wir heute diese Möglichkeit haben. Und heute kommt der letzte Punkt, nämlich, wer weiß, was der letzte Punkt noch ist? Die Schuhe.
Die Schuhe mit der Bereitschaft, die gute Nachricht weiterzugeben. Wisst ihr, warum dieses Bild der Waffenrüstung für Paulus so besonders war? Paulus schrieb viele seiner Briefe aus Rom. Dort war er später und dort war Paulus unter Hausarrest. Er war angekettet an einen römischen Soldaten. Und der römische Soldat war die ganze Zeit bei ihm und irgendwann war Schichtwechsel, 18 Uhr, der Nächste war dran nun für die Nacht. Bis zum Frühstück, dann kam der Nächste dran und das war mindestens zwei Jahre so, dass Paulus Besuch bekommen durfte, aber immer unter Hausarrest an einen römischen Soldaten angekettet. Und so wurde Paulus das so ein Bild für die unsichtbare Welt. Er hat gesagt, ich bin hier angekettet an einen römischen Soldaten und ich sehe die Gefahr, ich sehe die Unfreiheit. Und dann merkte er aber, nein, es geht in unserem Kampf um dieser Welt eigentlich gar nicht nur um das, was wir sehen, sondern auch um die Welt um uns herum, wo wir angegriffen werden durch Dinge. Und für ihn war diese Bedrohung sichtbar und so fing er an, dieses Bild umzudrehen. Er hatte die Gefahr, die Bedrohung ständig vor Augen. Er hätte auch ein Trauma davon bekommen können, drehte dieses aber um und sagte, so wie ich an diesen Soldaten nicht angekettet bin, so müssen wir uns auch kleiden in unserem Kampf. Und dann haute er dieses Bild raus, und sagte, wir müssen in unserem Kampf den Helm des Heils aufziehen. Ich bin durch Jesus neu gemacht, ich bin durch Jesus gerettet. Das Schwert des Wortes, die Bibel, mit dem wir auch zurückschlagen können. Den Gürtel der Wahrheit, den Panzer der Gerechtigkeit Gottes und das Schild des Glaubens. Und das sind alles so wichtige Dinge, die uns auch heil werden lassen.
Wir wissen, Jesus ist mein Heil, Jesus ist meine Gerechtigkeit geworden. Aber es macht auch klar, wir sind im Kampf zwischen diesen Mächten, zwischen Gut und Böse. Und es gibt die eine Seite, die will Gutes, die will Gerechtigkeit, die will Heil in dein Leben bringen. Das ist Gott, das ist Jesus. Aber es gibt auch die andere Seite, die andere Ziele hat: zu zerstören, zu pervertieren, zu lügen. Weil sie nur zerstören will. Und diese anderen Mächte wollen auch dass wir nicht zu Gott finden. Damit Menschen in die Finsternis laufen. Und so kommen wir nun zum letzten Teil der Ausrüstung und zwar zu den Schuhen.
Bekleidet euch an den Füßen mit der Bereitschaft, die gute Nachricht vom Frieden mit Gott zu verkünden. Wenn ihr heute eure Schuhe anguckt, seid ihr ja mit diesen Schuhen ausgerüstet. Habt ihr die Schuhe an? Die Schuhe mit der Bereitschaft, die gute Nachricht von Gott zu verkünden. Und das ist Teil der Waffenrüstung. Und warum ist das so wichtig? Es gibt Mächte, die nicht wollen, dass wir wieder zu Gott kommen, nach Hause kommen, zum Vater, der mit dem offenen Arm dort steht, zu Jesus, der sagt, komm nach Hause, ich habe alles für dich bereitet. Diese Mächte wollen nicht, dass Menschen draußen diese Hoffnung bekommen, sondern dass die Störung bleibt.
Was ist die gute Nachricht vom Frieden mit Gott? Gott hat alles geschafft. Das Weltall, die Erde, die Sonne, die Tiere, die Meere und die Menschen. Und die Menschen als Ebenbild zu ihm. Aber die Menschen wurden vom Bösen verführt, fielen in Sünde und somit kam eine Trennung in das Herz zwischen den Menschen und Gott. Und die Folge dieser Trennung ist Leid, Trauer, Sünde, Böses und die ewige Trennung von Gott. Und das ist ja eine schlechte Nachricht, oder? Aber die gute Nachricht ist, dass Gott jeden einzelnen so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn in diese Welt gesandt hat, der uns das Herz Gottes gezeigt hat, der seinen Willen gezeigt hat und der am Kreuz für uns starb um unser Heil zu erwerben unsere Krankheit, unseren Tod, unsere Schuld auf sich zu nehmen und mit seiner Auferstehung den Tod zu besiegen. Somit ist der Weg frei zu Gott.
Das ist die gute Nachricht, dass der Vater mit offenen Armen dort steht und wartet, dass seine verlorenen Kinder nach Hause kommen,
dass wir seine Kinder werden, egal wie wir waren, wie wir sind, was kommt, dass wir zu ihm nach Hause kommen. Und warum sollen wir das, diese Bereitschaft, das weiterzugeben, an unseren Füßen tragen? Weil es Mächte gibt, die nicht wollen, dass Menschen nach Hause kommen. Die uns wegziehen wollen vom Vater. Satan und seine Mächte. Sie wollen nur zerstören. Und wisst ihr, wir können die ganze Waffenrüstung tragen, ich bin geheilt, ich bin gerecht gesprochen, ich habe den Gürtel der Wahrheit an, das was Gott mir zuspricht. Wenn ich unten die Schuhe auslasse, kriege ich die Füße weg geschossen. Warum? Wir müssen das Herz Gottes verstehen und das Herz der Gegenseite. Das Herz Gottes will: komm nach Hause, Jesus hat alles für dich getan. Die andere Seite will nur zerstören. Was will Gott? Er sagt, ich stehe da und warte, dass wir nach Hause kommen, zu ihm ins Vaterhaus. Und die andere Seite will genau das Gegenteil. Das heißt, wenn wir das ganze nur für uns behalten, verstehen wir das Herz des Vaters nicht. Der Vater will, dass jeder Mensch zurückkommt und gerettet wird. Das ist die Sehnsucht Gottes. Und warum ist diese Bereitschaft so wichtig? Damit die Menschen erfahren, dass der Vater dort steht und wartet.
Es gibt einen Vers, den hat Jesus gesagt, der stellt das gut dar: Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen, zu schlachten, ins Verderben zu stürzen. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben und Leben im Überfluss, um frei zu machen, um heil zu machen, um zurück zu kommen. Die Botschaft des Vaters, der dort steht und wartet. Und wie sollten diese Schuhe nun aussehen mit dieser Bereitschaft? Ich habe ein Bild mitgebracht.
Da sehen wir Jesus wie er am Ende seines Dienstes mit seinen Jüngern dort steht und ihnen etwas mit gibt. Er sagt (Matthäus 28, 19-20):
„Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen!“
Und dann geht es weiter:
„Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes, des Heiligen Geistes.“
Aber es beginnt damit, dass wir losgehen, dass diese Botschaft losgeht um die Welt. Und sie hat mit diesen Leuten auf dem Berg begonnen und heute sitzen wir hier und heute taufen wir Menschen, Weil euch irgendwann diese Botschaft erreicht hat, die um diese Welt gelaufen ist, weil Menschen losgegangen sind. Wisst ihr, auch Paulus hat dies getan. Unter schwierigen Umständen ist Paulus losgegangen. Durch ganz Europa. Mit Schiffen. Er ist verprügelt worden. Er wurde halb tot geschlagen. Er hat Schlimmstes erlebt. Aber er hat gesagt, diese Botschaft des Friedens mit Gott muss um die Welt gehen. Jeder Mensch muss diese Botschaft hören können. Und nun kann er nicht mehr losgehen. Nun sitzt er hier. Und wärend er das schreibt, sitzt er im Hausarrest, an einen Soldaten gefesselt. Wie kann die Botschaft nun weiterlaufen? Schauen wir uns an, was nun passiert.
Wisst ihr, wer die Nachricht nun als erstes bekam? Die Menschen, an die er gefesselt war. Und zwar schreibt er im Anschluss an den Text von der Waffenrüstung (Epheser 6,19-20):
„Betet auch für mich, dass Gott mir die richtigen Worte in den Mund legt und ich das Geheimnis der guten Nachricht freimütig bekannt machen kann. Auch jetzt im Gefängnis bin ich ein Botschafter an ihrem Dienst, betet darum, dass ich aus ihr die Kraft gewinne, sie mutig und offen zu verkünden, wie es mein Auftrag ist.“
Da sitzt er und ist angekettet an diesen Soldaten. Und er könnte jetzt frustriert sein und sagen: Gott, warum hilfst du nicht? Warum änderst du nicht meine Umstände? Ich will doch die gute Nachricht zu den Menschen bringen. Er sagt, okay, ich nutze meine Umstände, in denen ich stehe, und mit meinen Umständen führe ich Menschen dazu, die gute Nachricht zu erfahren. I
Ich weiß nicht, ob die Soldaten irgendwann genervt waren und gesagt haben, jetzt fängt der schon wieder damit an, mit dieser guten Nachricht. Wir wissen, da ist jemand an Kreuz gestorben. Ja, und er ist auferstanden. Dann geht er nach Hause, am nächsten Tag kann man nicht mehr, aber es geht wieder los. Ja, Jesus ist auferstanden, er ist für dich gestorben. Und die Soldaten hörten das, zwei Jahre. Und die Soldaten kamen zum Glauben an Jesus. Obwohl er nun in Fesseln war. Obwohl er nun an diese Umstände gefesselt war. Aber er sagt, meine Umstände ändern nichts an der Bereitschaft, meine Schuhe anzuhaben und zwar mit diesen Schuhen loszugehen in mein Umfeld hinein, um meinem Umfeld diese gute Nachricht weiterzugeben. Und er schreibt im Philipper-Brief aus dieser Situation heraus (Philipper 1, 12-13):
„Ihr sollt wissen, Brüder und Schwestern, dass meine Gefangenschaft sogar zur Verbreitung der guten Nachricht beigetragen hat. Die Beamten am Sitz des Stadthalters und alle, die meinen Prozess verfolgt haben, wissen jetzt, dass ich angeklagt bin, weil ich Christus diene.“
Wahrscheinlich würden die Soldaten sagen, ja, wir haben es oft genug jetzt gehört von Ihm. In seinen Umständen erzählt er von der Hoffnung. Haben seine Umstände dazu geführt, dass er die Schuhe der Bereitschaft ausgezogen hat? Nein, er nutzt da seine Umstände. Und machen wir das mal konkret.
Wir haben hier vorne sechs tolle junge Menschen, die irgendwann in ihrem Leben die Möglichkeit hatten, diese gute Nachricht zu bekommen. Und jeder von euch hat seine eigene Geschichte. Und wenn ihr auf eure Geschichte zurückschaut, blickt ihr auf tolle Dinge zurück. Aber vielleicht auch auf schwere Dinge, die nicht leicht waren. Und auf unterschiedliche Weise erreichte euch diese gute Nachricht von Jesus. Dass der Vater dort steht und wartet und euch so sehr liebt, dass er Jesus sandte, der aus Liebe starb und auferstand und dass ihr seine Kinder, Kinder Gottes seid. Wer waren eigentlich die Menschen, die euch davon erzählt haben? Wer hat euch diese Nachricht weitergegeben? Wie kam es zu den Umständen? Vielleicht seid ihr schon so aufgewachsen und habt in euren Familien davon gelernt. Vielleicht seid ihr in Familien gekommen, die euch davon erzählt haben. Vielleicht durch Menschen, die sich um euch kümmerten. Vielleicht durch Leute aus der Gemeinde, die euch mitnahmen und ihr dadurch Jesus kennengelernt habt.
Paulus schreibt, sie können sich aber nur zu ihm bekennen, wenn sie vorher zum Glauben gekommen sind. Und sie können nur zum Glauben kommen, wenn sie die Botschaft gehört haben. Die Botschaft aber können sie nur hören, wenn sie ihnen verkündet worden ist. Und sie kann ihnen nur verkündet werden, wenn Boten mit der Botschaft ausgesandt worden sind.
Ihr seid heute hier, wir sind heute hier, weil seit 2000 Jahren Menschen diese Botschaft an den Füßen haben und bereit sind loszugehen. Hier in Deutschland, überall auf der Welt kommen Menschen hin mit der Botschaft an den Füßen, dass der Vater dort steht und wartet, dass seine Kinder nach Hause kommen.
Und jetzt seid ihr dran, ihr habt Jesus eingenommen und ihr werdet auf jeden Fall auch beschossen werden in eurem Leben. Und gerade in diesen Momenten erinnert euch immer wieder eure Taufe an dieses Ja. Ich bin hinein getaucht, hinein getauft in die gute Nachricht von Jesus, dass Jesus für mich gestorben, für mich begraben und für mich auferstanden ist. Dass Gott euch zuspricht, wer ihr seid, dass er euer Heil erworben hat, dass Jesus alles bezahlt hat, dass ihr seine geliebten Söhne und Töchter seid aber auch, dass ihr die Bereitschaft habt, diese Hoffnung weiterzugeben in euer Umfeld hinein. Wie könnt ihr es weitergeben? Wie könnt ihr es anderen weitergeben?
Lasst uns von Paulus lernen. Ich glaube, dass wir immer wieder zurückkommen müssen, um das Herz des Vaters zu verstehen. Der Vater, der vor seinem Haus steht und wartet, dass die Menschen nach Hause kommen. Und gleichzeitig immer wieder auf Jesus schauen, der mit seinem Tod und seiner Auferstehung den Weg nach Hause gebahnt hat, nach Hause zum Vater. Und ich glaube, bevor wir losgehen, anderen Menschen diese Hoffnung weiterzugeben, müssen wir verstehen, dass das Ganze uns gilt, dass Jesus mir das Heil erworben hat, dass Jesus mich zurück zum Vater geführt hat, dass mein Vater dort steht und auf mich gewartet hat. Ich glaube, bevor wir diese Bereitschaft haben, müssen wir das Vaterherz immer wieder neu verstehen. Verstehst du, wie der Vater, wie Gott dort steht und wartet auf dich? Immer wieder, welche Sehnsucht er hat, wie er Tag für Tag dort steht oder gestanden hat, um zu warten, dass du nach Hause kommst, zu ihm in seinen Arme. Welchen Preis es gekostet hat, dass Jesus gestorben und auch auferstanden ist, damit du heil werden kannst. Ich glaube, das ist das Erste, was wir wissen müssen, das Vaterherz Gottes zu verstehen.
Das Zweite ist, dass wir zu den Menschen um uns herum sehen müssen. Es gibt viele Menschen, die sehen so aus, ja, alles ist gut bei mir, ich bin erfolgreich, alles easy. Und wenn du manchmal hinter die Oberfläche guckst, siehst du wie verlassen sie vielleicht sind, wenn sie Jesus nicht finden Und sich in die Menschen hinein zu versetzen.
Was ist denn die gute Nachricht ohne Jesus? Dann wird sie zur schlechten Nachricht. Ich bin von Gott getrennt und das wird mich irgendwann zerstören. Das zu verstehen, das jeder diesen Jesus braucht: dein Nachbar, dein Familienmitglied, diese Sehnsucht zu haben: der Vater steht dort und wartet auch auf sie.
Das Dritte ist, wenn ich verstanden habe, wie das Vaterherz für mich schlägt und wie sehr mein Umfeld in diesen Jesus braucht, eine Entscheidung für sich zu treffen. Wisst ihr, Paulus hat diese Entscheidung getroffen: Egal wie meine Umstände sind, ich habe diese Bereitschaft, an den Füßen die gute Nachricht weiterzugeben. Bist du heute Morgen aufgestanden und bist aus dem Haus gegangen und hast gesagt, Jesus, ich bin bereit, dort wo du mich herausforderst, da will ich diese Hoffnungsbotschaft von dir weitergeben? Vielleicht könnt ihr das morgens mal tun, wenn ihr eure Schuhe anzieht, dass ihr sagt, hey, der Schuh ist für die Gute und der andere ist für die Nachricht und damit gehe ich los, um Hoffnungsbringer zu sein in meinem Umfeld.
Das Vierte, was du tun kannst, ist: nutze deine Umstände.
Jahrelang nutzte Paulus seine Schuhe, um ging los, nutzte Schiffe, um loszugehen und dann nutzte er seine Gefangenschaft, um loszugehen. Wir wissen nicht, ob er über seine Umstände gejammert hat, aber er hat gesagt, meine Umstände nutze ich, ich lasse mich bis vor den Kaiser nach Rom bringen um dort zu bezeugen, wer Jesus ist. Er nutzte seine Umstände. Und vielleicht bist du manchmal unzufrieden über deine Umstände, wo du bist. Ja, weil du vielleicht deine Kinder hast und nicht so kannst, wie du willst oder weil du eine Krankheit hast oder du Schwierigkeiten im Leben hast. Auch da zu sagen, Jesus, ich habe die Schuhe an, die eine für die Gute, die andere für die Nachrichten. Und damit gehe ich los und bringe das in meinen Umständen weiter, nutze meine Umstände dafür. Wie ist deine Situation gerade? Wie sind deine Umstände? Diese Zeit hast du, hier ist dein Umfeld, Familie, Nachbar, Schule, die kannst du diese Hoffnung dort weitergeben. Bist du bereit, diese Hoffnungsbotschaft weiter zu geben. Und wenn du bereit bist, dann bist du im Herzschlag des Vaters unterwegs, dann wirst du auch an deinen Füßen gut geschützt. Bereit sein, mit deinen Umständen und auch deinem Charakter und deiner Persönlichkeit das weiterzugeben. Wisst ihr nicht, jeder von euch würde gerne hier vorne stehen und reden? Das geht auch manchen Täuflingen gleich so. Die sagen, was soll ich hier vorne reden? Geht euch vielleicht auch so. Aber Jesus will dic da gebrauchen, wo du bist, in deinen Umständen.
Welche Leute sind vielleicht an dich gekettet, weil sie deine Nachbarn sind und können nicht anders als neben dir zu wohnen. Und zu sagen, Herr Jesus, dann will ich meine Schuhe anhaben um die Botschaft vom Vater, der da steht und wartet, weiterzugeben. Und zwei praktische Dinge, die dafür wichtig sind.
Das erste ist, erzähle Menschen deine Geschichte. Wie hast du Jesus kennengelernt? Wie ist Jesus mit dir durch die Tiefen deines Lebens gegangen? Wo hast du Jesus erlebt? Wo hast du auch manchmal gekämpft und wo hast du Zweifel? Welche Menschen in deinem Umfeld kennen eigentlich deine Geschichte mit Jesus? Wisst ihr, man kann mit Leuten über alles diskutieren, aber über deine Geschichte können sie nicht mit dir diskutieren. Sie können vielleicht sagen, ob das stimmt, dass Jesus gesprochen hat? Okay, darüber kann man diskutieren. Dass ich aber erlebt habe, wie Jesus in mein Leben kam und mein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat und mich neu gemacht hat – was soll ich mit dir darüber diskutieren? Das ist das, was ich erlebt habe! Erzähl den Menschen deine Geschichte.
Das Zweite ist, hat gar nicht so viel mit Reden zu tun, ist aber auch ein guter Tipp. Und zwar hat ein Mann mal gesagt:
„Verkündet das Evangelium, wenn nötig auch mit Worten.“
Verkündigt die gute Nachricht, wenn nötig auch mit Worten. Das heißt, mit deinem Leben, mit deinem Lächeln, mit der Art und Weise, wie du Menschen begegnest, den Verkäufer an der Kasse, deinen Nachbarn, überall, wo du hinkommst, verkündige die gute Nacht von Jesus. Wenn es nötig ist, erzähl ihnen auch was. Aber ansonsten lass sie an deinem Leben und deiner Art spüren, mit wem du unterwegs bist.
Manchmal sprechen die Taten lauter als Worte. Wenn du allerdings die Schuhe und die Bereitschaft auslässt, wundere dich nicht über Fußschmerzen. Denn es gibt eine Seite, die dich da zu Fall bringen will. Aber mder Vater rettet den ganzen Tag Menschen auf der Welt und will, dass Menschen nach Hause kommen. Ein paar persönliche Fragen für euch mal zu überlegen:
- Hast du die Schuhe der Bereitschaft an? Warum? Warum nicht?
- Wie bewusst ist dir, dass Menschen die gute Nachricht brauchen?
- Wie bewusst ist dir, dass dein Vater vor der Tür steht und sich sehnt, dass seine verlorenen Kinder nach Hause kommen?
- Wie sind deine Umstände, wie kann Gott deine Umstände nutzen, um Hoffnung und Heilung zu den Menschen zu bringen? Welche Menschen sind vielleicht durch irgendwelche Umstände an dich gekettet?
- Welche Menschen haben dir eigentlich die gute Nachricht gebracht, wie haben sie das getan?
Mir ist in den letzten Wochen eine Situation in meinem Leben nochmal sehr bewusst geworden. Und zwar hatte ich eine Zeit, da war ich so um die 18 Jahre rum, da hättet ihr mich fortjagen können mit so etwas wie heute. Und der Jugendkreis damals war noch in Friedrichshausen. Ein Kumpel hat mich eingeladen mitzukommen. Ich war einen Abend da, ich hab gesagt, hier geh ich nie wieder hin. Und mein Kumpel hat mich so lange genervt, bis Viertel vor 8 die nächste Woche, dass ich Viertel nach 8 wieder da war. Er hatte die Bereitschaft in den Schulen gehabt, Menschen zurück zum Vater zu führen. Und nächste Woche war ich wieder da, wisst ihr was, ich hab gesagt, hier geh ich nie wieder hin. Ihr seht, was draus geworden ist. Ich glaube, das ist so wichtig, diese Bereitschaft zu haben. Manchmal muss man auch, wenn man soll, zurück zu Gott nerven. Nicht immer. Manchmal ist es auch kontraproduktiv. Bittet einfach das Gott euch zeigt was dran ist. Es ist so toll heute, euch zu taufen mit eurer Geschichte, ihr habt zu Jesus gefunden, ihr wollt euch zu Jesus bekennen und euch hat die gute Nachricht erreicht, also tauchen wir euch gleich hinein, in diese gute Nachricht von Jesus und dann feiern wir das zusammen. Ich bete noch und dann machen wir mit der Taufe weiter.
„Jesus, vielen Dank, dass du uns den Weg zum Vater gezeigt hast. Und du wünschst dir so sehr, dass wir nach Hause kommen. Und ich danke dir so sehr für die Täuflinge heute, die ihr Leben einfach ganz bewusst an dir festmachen wollen, das bekennen wollen und sich auch zusprechen lassen wollen, dass sie deine geliebten Kinder sind. Danke, dass die gute Nachricht ihr Herz getroffen hat und sie einfach neu gemacht hat. Und das wünschen wir uns für uns immer wieder neu, dass diese Hoffnung uns neu erfüllt, aber auch, dass wir Hoffnungsboten werden in unsere Umgebung hinein. Also gib uns die Bereitschaft, die gute Nachricht weiterzugeben. Danke, dass du jetzt hier bist und dass du dich so freust über uns heute, über den Täuflinge. Danke, Jesus, dass du die gute Nachricht in Person bist. Danke, dass du jetzt hier bist. Segne und gestalte du die nächste Zeit hier mit uns. Amen“