An euren Geburtstagen gibt es ja auch Geschenke, oder? Hier haben wir mal Geschenke mitgebracht. Es gibt ja immer schöne Geschenke und nicht so schöne. Wer von euch, ganz ehrlich, hat schon mal ein Geschenk bekommen und es weitergeschenkt? Okay, der schüttelt. Ich kann mich noch erinnern, als Kind habe ich mir immer ein ferngesteuertes Auto gewünscht. Ich war total gespannt, packte es aus, schaute hinein und sah ein Polizeiauto. Aber dann sah ich noch etwas: ein Kabel. Und ich dachte, das ist nicht ganz so ein Polizeiauto wie ich mir wünschte, mit Kabel! Da muss ich ja immer so gebückt hinterher laufen. Das war eine bittere Erfahrung für mich. Und so ist das mit Geschenken manchmal. Man hat tolle Geschenke, man hat nicht so tolle. Ich habe auch was gebracht. Und ihr werdet es vielleicht schon ahnen, was das ist. Ich gucke mal rein. Eine Bibel. Und meine Frage heute ist erstmal, hast du die Bibel schon mal als ein Geschenk wahrgenommen? Oder als was siehst du die Bibel? Denn die Bibel ist ein Geschenk, was uns jemand gemacht hat, nämlich der Geist Gottes.
Unser Thema ist ja gerade mit die geistliche Waffenrüstung, und da steht, dass die Bibel, die Heilige Schrift, das Schwert ist, was uns der Geist Gottes gibt. Das heißt, der Geist Gottes hat etwas für dich vorbereitet, ein Geschenk. Jetzt ist es bei Geschenken ja auch gut, wenn man die weiterschenkt. Also es ist kein Problem, die weiter zu schenken. Aber es ist auch kein Problem, da drinnen zu lesen. Weil, es ist ein Geschenk, was du bekommen hast, aus einem bestimmten Grund. Und wie gesagt, wir schauen uns ja gerade die Waffenrüstung Gottes an. Und Waffenrüstung hört sich ja vielleicht auch erstmal ein bisschen bestialisch an. Vielleicht seid ihr heute das erste Mal hier oder ihr wart letzte Woche nicht hier, dann denkt ihr vielleicht, warum wird hier gleich über Krieg geredet und Waffenrüstung? Aber es gibt ein Bild in der Bibel dafür, dass wir eine Schutzausrüstung von Gott bekommen, weil es Angriffe gibt. Und wir möchten mal ganz kurz in diesen Text reingucken, den wir in der Bibel lesen, weil wir sehen in der Bibel, dass Gott die Welt geschaffen hat, die sichtbare Welt, aber auch unsichtbare, zum Beispiel auch Engel. Engel haben auch die Freiheit gehabt, nach eigenem Willen sich für Gott oder gegen Gott zu entscheiden. Jetzt lesen wir von Mächten, von Engeln, die sich gegen Gott entschieden haben und uns in unserem Leben angreifen können. In Epheser 6, 10-13 steht:
Noch ein letztes Wort. Werdet stark durch die Verbindung mit dem Herrn. Lasst euch stärken von seiner Kraft. Legt die Waffen an, die Gott euch gibt. Dann können euch die Schliche des Teufels nichts anhaben. Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, wir kämpfen gegen unsichtbaren Mächte und Gewalten gegen die Bödengeister, die diese finstere Welt beherrschen. Namen greift zu den Waffen Gottes. Wenn dann der schlimme Tag kommt, könnt ihr Widerstand leisten, jeden Feind niederkämpfen und siegreich das Feld behauen.
Das heißt, bei dieser Waffen-Rüstung geht es nicht darum, dass wir zu Gewalt aufrufen oder wie auch immer. Es geht darum, dass wir die Augen geöffnet bekommen, dass um uns herum mehr ist, als wir sehen können. Und dass Gott uns Geschenke gibt, Geschenke des Schutzes, mit dem wir, wenn solche Momente kommen, darauf reagieren können. In der letzten Woche hatten wir schon das Thema Gürtel der Wahrheit. Und es ging darum, dass der Feind Gottes immer wieder mit Lügen angreift, mit Lebenslügen. Und dass wir den Gürtel der Wahrheit bekommen, Wahrheiten, die der Geist Gottes uns zuspricht. Und je mehr wir diese Wahrheiten verinnerlichen, desto mehr tragen sie auch zu unserem seelischen und psychischen Schutz bei. Und heute ein neues Geschenk, das Geschenk des Schwertes.
Ich habe mal ein Bild mitgebracht, ich bin mal gespannt, was dieses Bild in euch auslöst. Ein römischer Ritter. Das ist das, was Paulus vor Augen hatte. Vielleicht denkst du jetzt, jawohl, so wollte ich immer sein. Vielleicht denkst du auch, oh nein, so wollte ich nie sein. Keine Ahnung, was löst so ein Bild von einem römischen Ritter in dir aus? Paulus hat vor 2000 Jahren gelebt. der hatte die Römer vor Augen und hat gesagt, hey Leute, ihr werdet von anderen Mächten angegriffen und dieses Bild des römischen Ritters soll helfen. Keine Ahnung, was er heute benutzt hätte, vielleicht ein Drohnenabwehrsystem oder – keine Ahnung. Und dann sagt er aber es gibt verschiedene Ausrüstungsteile und wenn ihr diese Teile in eurem Leben nutzt, werdet ihr stark dadurch, ihr könnt in den Kämpfen stehen. Dann sagt er auch: es gibt das Schwert und mit diesem Schwert könnt ihr siegreich sein. Jetzt kann man sagen, ah das ist doof mit dem Schwert und so. Mit dem Ding jetzt könnt ihr aber auch kämpfen. Du kommst mit so einem Ding auf mich zu und ich stehe hier und sage, ah ich werde mit Watte zurück. Kann man machen. Ist aber nicht immer das Beste. Jesus sagt wenn ihr eingegriffen werdet von anderen Mächten, die Schlechtes für unser Leben wollen, dann ist ein Teil dieser Waffenrüstung, dass ihr dieses Schwert nehmt. Wisst ihr, wir haben einen fantastischen Lehrer, und dieser Lehrer ist Jesus. Und dieser Lehrer Jesus hat uns sogar mal ein Beispiel gegeben, wie wir dieses Schwert so einsetzen können wenn wir angegriffen werden. Und zwar war Jesus in der Wüste, er hatte lange nichts gegessen, er hat gefastet, 40 Tage und 40 Nächte. Und dann kam genau das, wovon wir lesen, dass er angegriffen wurde. Dann lesen wir, Matthäus 4, 3 :
Da trat der Versucher an ihn ran und sagte, wenn du Gottes Sohn bist, dann befehle doch, dass die Steine hier zu Brot werden.
Was fällt euch hier auf bei der Stelle? Okay, es geht um einen Mangel im Leben von Jesus und in diesen Mangel geht nun der Versucher hinein. Es kann also sein, dass du einen Mangel in deinem Leben hast, dass dann dieser Mangel zum Angriffspunkt wird und gesagt wird,du hast hier einei Mangel, guck doch mal, mach doch jetzt einfach irgendwas anderes. Und bei Jesus kam dann die Aufforderung: „mach doch die Steine zu Brot.“ Jetzt ist es interessant, wir haben ja gesagt, dieses Schwert, welches die Bibel ist, was Gottes Wort ist, damit kann man zurückschlagen, damit kann man antworten. Lass uns anschauen, wie unser Lehrer Jesus uns das vorgemacht hat. Und zwar, Jesus antwortete (V4):
in den Heiligen Schriften steht, der Mensch lebt nicht nur vom Brot, er lebt von jedem Wort, das Gott spricht.
Und interessant, der Anfang, Jesus antwortete nicht einfach so, sondern er sagt: in den Heiligen Schriften steht. Das heißt, er nutzt das Wort als Schwert, um zurückzuschlagen. Das macht Jesus beim ersten Mal. Lass uns reinschauen, was Jesus beim zweiten Mal tat (V. 5-6)
Darauf führte der Teufel ihn in die Heilige Stadt, stellte ihn auf den höchsten Punkt des Tempels 6 und sagte: »Wenn du Gottes Sohn bist, dann spring doch hinunter; denn in den Heiligen Schriften steht: ›Deinetwegen wird Gott seine Engel schicken und sie werden dich auf Händen tragen, damit du dich an keinem Stein stößt.‹«
Ist euch was aufgefallen hierbei? Der Teufel benutzt nun auch die Heiligen Schriften. Er sagt, okay, in den Heiligen Schriften steht, deinetwegen wird Gott seine Engel schicken. Da sieht man diese perfide Art, dieses Hintenrum, dieses Vernichten wollen. Aber lasst uns wieder schauen, wie Jesus zurückschlägt bei diesem Angriff. Er sagt:(V. 7)
„In den Heiligen Schriften heißt es auch, du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht herausfordern“
Okay, und der Teufel versucht nun Jesus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen und vielleicht wird er uns mit eigenen Waffen schlagen wollen, aber Jesus nimmt das Schwert und sagt, in den Heiligen Schriften steht aber das und das. Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht herausfordern. Und dann gibt es das dritte Mal (V. 8-9)
„Zuletzt führte der Teufel Jesus auf einen sehr hohen Berg, zeigte die im Allerreichen der Welt in ihrer Größe umbracht und sagte, dies alles will ich dir geben, wenn du dich von mir niederwirfst und mich anbetest“
Und womit fordert der Satan nun heraus? Er sagt, alles werde ich dir geben. Nun ist der Teufel ja der Meister der Lüge. Dann möchte ich fragen, hätte er das überhaupt geben können? Oder was tut er hier? Gibt er eine Illusion? Und das ist ja auch das, womit er uns angreift, mit Illusionen. Wenn du das und das hast, bist du glücklich. Wenn du das und das tust, geht es dir gut. und so weiter, ja, das heißt, was der Teufel immer tut ist: Lügen erzählen, Fake News verbreiten quasi, ja, in unser Leben hinein. Und was ist das, was Jesus nun wieder tut? Er schlägt mit dem Wort Gottes, mit der Bibel, mit den Heiligen Schriften zurück: (V 10-11)
„Da sagt Jesus, weg mit dir, Satan, in den Heiligen Schriften heißt es, vor dem Herrn, dein Gott, wirf dich nieder, ihn sollst du anbeten und niemand sonst. Darauf liest der Teufel von Jesus ab, und Engel kamen und versorgten ihn.“
Okay, jetzt schreibt Paulus: ihr werdet Angriffe in eurem Leben erleben, ja aber es gibt eine Rüstung die zu eurem Schutz dient. Ein Teil der Rüstung ist das Schwert. Und jetzt gibt es von Jesus direkt ein Vorbild wie ihr das machen könnt. Das heißt natürlich, wenn ich mich in den Schriften Gottes gut auskenne, hilft mir das zu antworten, zurückzuschlagen. Wenn ich mich nicht so gut auskenne, fällt es mir vielleicht schwerer, in diesen Momenten das Passende zu haben. Wisst ihr, es gibt eine Geschichte der Bibelentwicklung. Die Bibel kam ja nicht so auf die Welt. Sondern der Geist Gottes inspirierte Menschen, sie schrieben es auf. Worauf schrieben sie es? Auf Pergamentpapier auf Rollen. Und dann wurde es irgendwann zusammengefasst. Und manchmal denken wir ja so, es ist ja selbstverständlich, dass Christen seit 2000 Jahren die Bibel haben. Aber bis Luther kam, war das Ganze noch ein großes Problem. Das ist 500 Jahre her, das heißt seit Jesus 1500 Jahren vorher hatten Menschen das nicht so zur Verfügung. Das heißt, es ging viel um Auswendiglernen. Es wurden dann aber auch falsche Dinge damit betrieben, in Zeiten der Kirchengeschichte. Und jetzt ist das Fantastische heute, dass wir diese Bibel, diese Schriften in allen möglichen Formen zur Verfügung haben. Du kannst sie dir anhören, du kannst sie angucken, du kannst sie auf dem Handy haben, du kannst sie auch hier lesen. Wenn du willst, kannst du dir auch eine Schriftrolle besorgen und abschreiben. Das heißt, wir haben das auf fantastische Art und Weise zur Verfügung. Jetzt gibt es leider nur eine Statistik und diese Statistik sagt, dass viele von den Nachfolgerinnen Jesu dieses Wort aber gar nicht nutzen. Und das ist so ein bisschen wie wenn du so ein Schwert hast und du könntest damit in den Kampf stehen und dich verteidigen, aber du lässt es halt irgendwo liegen und dann gehst du halt so los. Das heißt, die Statistik sagt, viele Nachfolger von Jesus versuchen unbewaffnet in diesen Kampf zu gehen. Das kann man machen. Jesus hat uns aber gezeigt, dass es nicht so intelligent ist, das zu tun. Und auf die Angriffe einfach gar nicht antworten zu können, weil ich mich vielleicht nicht so gut auskenne damit. Und wir lesen, dass das Wort Gottes das Schwert ist, das der Heilige Geist uns gibt. quasi so auch als Geschenk, an Pfingsten.
Und eine kurze Frage für dich. Wenn du jetzt darüber nachdenkst an die Bibel, wie tief verwurzelt bist du in der Bibel? Und das ist mir ganz wichtig: es geht nicht darum, ein schlechtes Gewissen zu machen. Aber die Frage für dich mal als ein kurzer Selbstcheck: wie tief verwurzelt bist du in der Bibel? Und welche Empfindung hast du, beim Bibellesen oder hören? Kommt in dir ein schlechtes Gewissen hoch, oder Langeweile oder Vorfreude? Was ist das, was so in dir hochkommt, wenn du darüber nachdenkst? Einen kleinen Moment mal für euch zu überlegen. Welches Fest feiern wir heute? Pfingsten. Welches Fest haben die Juden vor 2000 Jahren gefeiert? Wer hat eine Idee? Das Shavuotfest. Und das kennen wir oft gar nicht. Das Wort Pfingsten kommt von dem Wort Pentecost. Und Pentecost heißt das 50. Okay, 50 Tage nach der Auferstehung von Jesus ist das passiert. Jetzt ist aber die Frage, Jesus knüpft ja ganz oft im einen Testament an, und er sagt, was ist 50 Tage nach dem Auszug aus Ägypten passiert? Da hat Gott die 10 Gebote auf dem Berg Sinai gegeben. Und dadurch kam das Shavuotfest.
Ich habe mal ein Bild mitgebracht. Das habe ich jetzt von Michael Schneider, der ist der Reisenführer in Israel. So Happy Shavuotfest. Also es würde quasi Happy Pfingstfest heißen. Jetzt gibt es bei den Juden eine interessante Art, das zu feiern. Sie haben nicht so ein schlechtes Gewissen, du musst jetzt Bibel lesen oder nicht, sondern die sagen, lassen wir es uns doch feiern. Wir feiern, dass Gott uns das gegeben hat. Wir feiern dieses Geschenk, was wir bekommen haben. Und dann ist das so, bei den Juden, an dem Vorabend von diesem Fest, treffen die sich in den Synagogen und es gibt zwei Arten zu essen. Es gibt Milchspeisen und süße Sachen. Also ihr seht das, hier gibt es Käsekuchen und Weintrauben. Okay, also es gibt also Milchspeisen. Ja, die stehen so für das Sättigende und dann gibt es süße Sachen, wie Weintrauben oder süßes Gebäck und das steht für das Süße. Dann treffen die sich in der Synagoge und die wälzen sich quasi die ganze Nacht in den Heiligen Schriften. Die feiern das. Die treffen sich die ganze Nacht, lesen oft das Buch Ruth, weil es geht auch um Ernte und so weiter. Dann habe ich gedacht, das ist aber eine coole Kultur irgendwie. Also nicht zu sagen, du musst jetzt Bibel lesen, damit du weiterkommst, sondern zu sagen, wow, ich habe ein Geschenk bekommen. In diesem Geschenk will ich mich wälzen und ich sehe, dass mich das sättigt und so weiter. Dann habe ich gedacht, es wäre doch cool, wenn das unsere Kultur ist, wenn das meine Kultur ist, zu sagen, ich habe ein Geschenk bekommen. Dieses Geschenk dient zu meinem Schutz. In diesem Geschenk versuche ich mich zu wälzen, damit ich, wenn Angriffe kommen, auch ordentlich antworten kann und zurückschlagen kann.
Ich habe mir überlegt, welche vier Leute in der Gemeinde fallen mir als erstes ein, wenn ich über Bibelwesen nachdenke. Dann sind mir vier Leute eingefallen, ganz spontan. Vielleicht hat es mir der Geist eingegeben, vielleicht auch nur mein Gedächtnis. Dann habe ich gedacht, hey, ich würde diese vier Leute mal gerne interviewen und mal von ihnen hören, was bedeutet für euch die Bibel und wie geht ihr damit um und welche Empfehlungen hättet ihr vielleicht für andere? Die Leute wurden gefragt, keine Angst, ich hole euch jetzt nicht einfach so nach vorne. Ich brauche kurz die fünf Leute, die die Stühle nach vorne bringen und die vier Leute, die mir eingefallen sind, können auch gerne schon mal nach vorne kommen. So, ihr vier kamt mir in den Sinn. Ich hoffe, es ist okay für euch. Und zwar, Manja, Carola, Rebecca und Jochen. Ich kann euch auch sagen, warum sie mir in den Sinn gekommen sind. Beim Jochen, wir kennen uns ja schon lange, habe ich schon mal gemerkt, du hast so eine Leidenschaft für die Bibel. Die Rebecca hat in Bibelquizkursen mitgemacht und da hatte sie plötzlich eine Studienbibel dabei. Da dachte ich, oh cool, so richtig am Forschen und Suchen. Bei der Carola, ich war noch nicht mit bei euch in der Bibelstunde, da habe ich gedacht, du hast echt unglaubliches Bibelwissen. Und Manja hat so eine Art gerne Mut zu mache, die Bibelstelle weiterzuschicken. Und die kriege ich immer mal an die Bibelstelle, das passt auch auf mich und das finde ich auch total cool. Deswegen habe ich ein paar Fragen an euch, die habe ich mir auch aufgeschrieben. Wisst ihr noch, welche ich euch geschickt habe? Ihr könnt ja einfach mal kurz erzählen, was bedeutet für euch die Bibel? Warum ist euch das irgendwie wichtig? Warum liegt euch das am Herzen?
„Also wer sie jetzt nicht hier vorne sitzen sieht, das hat nichts mit eurem Glaubensleben zu tun. Ich war ganz überrascht, als er (Daniel) mich angeschrieben hat. Ich finde einfach, die Bibel ist Gottes direkte Art, mit uns zu reden. Und das Tolle an der Bibel ist einfach, ich weiß, woher es kommt. Es kommt von Gott. Ich muss es nicht erst prüfen. Die Quelle ist klar. Es sind keine Fake News. also kann ich da erstmal drin nachschauen. Das finde ich das Tolle an der Bibel. Und das ist eigentlich die Bedienungsanleitung des Schöpfers der Welt für uns Menschen. Warum sollte ich da nicht mal reinschauen?“
„Für mich ist auch die Bibel der größte Schatz. Erstmal, wenn wir lesen, am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Gott war das Wort. Das heißt, Jesus Christus, es ist das lebendige Wort. Er begegnet uns beim Lesen. Und das Wort ist Licht, ist kräftige Speise und ja, öffnet uns den Blick, was Gott von uns möchte. Es reinigt auch unser Gewissen, es erfrischt, ist das Wasserbad im Wort. Es kann auch ein Hammer sein, der Felsen Hindernisse zwischen mir und Gott zerstört, wo die Beziehung zerstört wird und ja, es reinigt meine Gedanken auch. Und ich sehe in dem Wort erstmal Gottes große Liebe und er sagt Alles, was letztendlich geschieht, geschieht zu unserem Besten und Guten. Und da müssen wir uns einfach daran festhalten und dem vertrauen und hoffen auf Jesus. Und ich brauche es einfach jeden Tag neu und versuche es auch schon morgens, bevor ich arbeite, schon drin zu lesen, den Tagsabschluss, die Losung zu lesen. Und das tut mir unheimlich gut und eigentlich ist der Hunger immer mehr danach. Ich versuche immer mehr zu graben, zu schöpfen. Und es gibt ja so tolle Hilfen. Es gibt tolle Apps, wo nochmal Verse erklärt werden und Studienbibeln, Kommentarreihen. Und auch auf YouTube viele tolle Predigen. Und das füllt mich einfach und tut mir gut.“
„Ja, also mir ist direkt eingefallen, als die Frage nach der Bedeutung der Bibel für mich kam, dass ich mir gedacht habe, also die Bibel ist auf jeden Fall schon mal so das Buch, nicht nur eins sondern wirklich das Buch was schon immer da ist irgendwie also seitdem ich denken kann Selbst auf den Glückwunschkarten zu meiner Geburt waren schon Bibelverse drauf. Man hat dann später viel von den Eltern vorgelesen bekommen aus der Kinderbibel. Irgendwann ging es in den biblischen Unterricht. Jetzt nehme ich die Bibel mit in den Gottesdienst, tausche mich darüber aus mit Freunden, mit meiner Familie und lese eben auch gerne selber darin. Von daher würde ich sagen, ist die Bibel auf jeden Fall schon mal irgendwo so eine Konstante im Leben gewesen. Zumindest jetzt bei mir, als ich so rückblickend mal geguckt habe. Und sie ist auch etwas, was ich halt nicht mehr missen möchte in meinem weiteren Leben. Ich finde, es ist irgendwie so ein bisschen wie so ein Ratgeber. Man hat ja gerade auch schon gesagt, die Worte kommen von Gott, nicht von irgendwem. Man muss das nicht erst prüfen. und ich habe auch gedacht, das ist jetzt kein Buch mit Lebensweisheiten von irgendeinem Autor aus New York oder sonst wo, sondern es sind halt so Gottesworte, die uns irgendwie seine Ideen für unser Leben und seine Weisheiten und Führungen offenbaren in dem Buch. Und genau, das finde ich super.“
„Ja, Bibellesen war, als ich in der Jungschau war oder jünger war, man meint das kaum, ich bin jetzt wieder in der Jungschau, auf der anderen Seite wieder, quasi ein bisschen wie Leistungsdruck. Da habe ich morgens einen Zettel auf meinen Stuhl gelegt, vor dem Anziehen die Bibel lesen, beten und so. Das habe ich ein bisschen als Leistungsdruck empfunden, habe das dann natürlich im Laufe der Jahre irgendwann mal relativiert. Bibel lesen ist nicht für mich im Moment, man meint es kaum, aber eine digitale Geschichte, ich lege morgens meinen Laptop hin, löffele dabei meine Haferflocken, das ist praktisch beides ein Stück weit Kraftaufnahme. Das Frühstück fällt auch im Extremfall mal aus, aber eher selten. Bibel lesen eigentlich genauso. mittlerweile lese ich dann die LBWin und auf den Kommentaren oder den Verknüpfungen kann ich halt leicht hin her springen. Das ist mehr so ein Arbeitsbuch geworden, teils natürlich auch um irgendwelche Themen vorzubereiten. Für mich ist es halt auch wichtig, das Ganze, wie Manja auch sagt, eine Richtschnur. Man kann ja viel erzählen. Und wenn ich aber sage, ich prüfe es anhand dessen, was da steht, dass ich halt auch alles, was mir irgendwo angetragen wird, prüfen kann, ist das wirklich da drin oder ist es das nicht. Man kann natürlich trefflich über bestimmte Themen streiten, aber um überhaupt mitreden zu können, muss ich natürlich auch wissen was da steht. Und ich kann mal eine Weile ohne Bibel lesen leben, aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte keine mehr, das würde mir schon schwerfallen, da würde mir echt was fehlen.“
Vielen Dank schon mal für die ersten Eindrücke. Wie nutzt ihr denn eure Bibel im Alltag? Also ab und an, wir haben ja schon gehört, ein bisschen Haferflocken und Bibel, das ist ein guter Tipp. Aber wenn ihr so an die nächste Woche denkt, Wie geht ihr konkret vor?
„Wie gehe ich konkret vor? Also ich bin kein Morgenmensch, im Gegensatz zu meinem Mann. Ja, sehr, zu unserer beider Leidwesen manchmal. Also wenn ich morgens aufstehe, gucke ich, dass ich schnell zur Kaffeemaschine komme und dann gehe ich in mein Zimmer und mache die Gedanken zur Tageslosung auf und lasse mir das vorlesen. Also da sind dann die Losungsworte, die sind dann vom jeweiligen Tag, die lese ich mir dann durch versuche mir erst einmal die eigenen Gedanken zu machen und wenn da noch nicht viel kommt, weil ich ja noch nicht ganz wach bin dann lasse ich mir das von dem jeweiligen Pastor vorlesen, was dazu steht ist auch meistens tagesaktuell. Es passiert ja viel in unserer Welt, das wird dann mit einbezogen und so habe ich so das Gefühl, dass ich morgens schon ein bisschen meinen Akku gefüllt habe, denn keiner von uns wollte mit leerem Handy morgens aus dem Haus gehen, sondern doch seinen Akku wenigstens etwas füllen, damit man Empfang hat.“
„Ja, ich mache es meistens morgens, wenn der Kaffee gekocht ist, dann setze ich mich mit einer Tasse Kaffee hin und lese die Bibel bzw. bete erst drüber und dann die Losung und auch so die Tageslese und fühle mich dann einfach auch gestärkt und habe die Freude, habe gute Zusprüche und das hilft mir so wirklich durch den Tag zu kommen.“
„Ja, bei mir ist es auch so, ich versuche schon regelmäßig die Bibel zu lesen und das auch so in meinen Alltag zu integrieren. Manchmal ist es so ein bisschen, ich sag mal, eher begleitend. Da sind das dann auch manchmal nur ein paar Bibelverse, die zum Beispiel im Andachtsbuch oder so stehen. Oder ich habe zum Beispiel auch eine App auf dem Handy, die mir jeden Tag auf meinen Sperrbildschirm einen neuen Bibelvers aufploppen lässt. Und genau, also manchmal ist es wirklich nur so und an anderen Tagen ist es dann eben intensiver. Man nimmt sich dann irgendwie ein bisschen mehr Zeit, macht sich dann zum Beispiel auch einen Kaffee oder Tee oder sowas. Und da ist dann, wie Daniel schon gesagt hat, ich habe auch eine Studienbibel. Und ich lese dann immer gerne in meiner einen Bibel mit Schreibrand und so weiter wirklich erstmal das Kapitel durch. Und dann nachher gehe ich dann Stück für Stück, Abschnitt für Abschnitt nochmal das Ganze auch mit der Studienbibel durch, wo einfach nochmal Erklärungen zum historischen Kontext oder die Begrifflichkeiten werden nochmal anders aufgeschlüsselt, dass man das ein bisschen besser verstehen kann. Und so ist das mal mehr, mal weniger, mal intensiver und mal ein bisschen begleitend, aber auf jeden Fall schon irgendwie immer dabei“
„Wenn ich mal mein Smartphone kriege mache ich das mit dem Sperrbildschirm auch. Eine gute Idee, was mir halt wichtig war, was ich seit langen Jahren eigentlich schon nicht mehr mache, Bibellesen nach den vorgegebenen Themen. Ich fange vorne an oder höre hinten auf oder nehme mir ein Thema vor, wo ich ein Buch intensiv durcharbeite und das mache ich schon seit einigen Jahren, wobei mir immer aufgefallen ist, oder öfters schon mal auffällt, wenn du nur nach den vorgeschlagenen Bibelstellen liest, wirst du nie den Brudermord an Benjamin oder irgendwelche schlimmen Sachen lesen. Da kommen in den Bibellesestellen, würde ich behaupten, einige Dinge nie vor. Das ist mir halt wichtig, dass ich weiß, was auch drinsteckt, was unangenehm ist, was auch eigentlich grausam, was für keine Kinderlektüre tauglich ist. Auch das steht in meiner Bibel“
Okay, ihr habt jetzt ja schon ein paar Alltagssachen für euch drin. Was würdet ihr den Leuten empfehlen? Hier sitzt ja eine ganz bunte Truppe, manche schon lange verwurzelt, manche vielleicht auch zum ersten Mal da. Was könnt ihr denn vielleicht für Alltagstipps mitgeben für Leute, die sagen, ja, ich will da jetzt auch ein bisschen mehr investieren?
„Also ich kann es ganz froh sagen, ich würde da erstmal ins Gebet gehen. Es hilft, erstmal zu sagen, ja zeig mal, wo ich das machen kann, wie ich mit Gott im Alltag laufen gehen kann. Und auch keinen Druck machen. Also gerade dieses, wie ich in der Kinderstunde war, da gab es immer so Bibelverse, die wir auswendig lernen mussten und ich habe es gehasst. Also es ist so. Und mir fällt es einfach leichter mit Musik. Also mit Musik kann ich mir dann den Text komplett auch bis Strophe 4 merken und da sind dann auch verarbeitete Bibeltexte oft drin oder Worshipsongs. und da ist ja dann Gottes Wort in Liedform und wenn man das im Auto hört oder sich das Lied einfach beibringt, dann ist das auf jeden Fall eine Möglichkeit, Gottes Wort auch aufzunehmen. Oder wenn du sagst, ich gucke jeden Tag irgendwie eine Netflix-Serie, dann guckst du halt einfach mal The Chosen an, hat auch was mit der Bibel zu tun. Solche Dinge über verschiedene Möglichkeiten, sich mit Jesus zu befassen, mit seinem Leben und irgendwie begleitet dich das dann automatisch für deinen Lebensweg“
„Ich versuche auch Bibelferse aushändig zu lernen und zum Beispiel den immer mal länger auf einen wirken zu lassen, darüber nachzudenken oder auch ein Gebetsspaziergang durch die wunderschöne Natur. Da würde auch wieder eine ganz große Freude über Gottes Schöpfung über mich kommen. und auch Lieder, also wirklich über das Gute, Schöne, Lob, Preis und so, darüber nachdenken, das erhebt einfach die Seele und schenkt wieder ganz tiefe Frieden und Freude.“
„Ja, ich würde auch sagen, also so gerade wie man das mal über verschiedene Zugänge so ein bisschen versucht, den einen spricht vielleicht irgendwie Musik einfach eher an als den Bibeltext jetzt an sich. Was mir aufgefallen ist, so als Tipp ist, vielleicht mal versuchen andere Übersetzungen auszuprobieren. Es gibt ja welche, die sind dann eben schon sehr am Ursprungstext und vielleicht ein bisschen schwer zu verstehen, andere sind dann ein bisschen einfacher, ein bisschen moderner vielleicht geschrieben und ja, gerade wenn man das irgendwie miteinander vergleicht, das finde ich immer sehr hilfreich und ansonsten würde ich sagen einfach, ja ich bin jetzt auch kein Experte, aber einfach mal anfangen und selbst wenn es nur für ein paar Minuten irgendwie mal am Tag ist, wie gesagt, Manchmal ist es vielleicht weniger, manchmal ist es mehr, manchmal hat man irgendwie was, wo man denkt, boah, ich muss eins weiterlesen, es ist gerade voll spannend und Gott redet gerade sehr zu mir und an anderen Tagen denkt man sich, okay, vielleicht ein netter Vers, den man jetzt mitnimmt. Genau, aber ich glaube so die Regelmäßigkeit und einfach so dieses, es gibt immer wahrscheinlich irgendwas, was einen davon auch abhalten möchte, was einen vielleicht auch ablenkt, aber dass man einfach versucht so ein bisschen so eine Routine oder eine Regelmäßigkeit zu bekommen.“
„Gute Ratschläge sind ja manchmal kostenlos, manchmal kostet sie auch viel Geld. Entschuldigung, ich habe keinen. Ich denke, es ist am einfachsten, du fängst damit an. Die Abwehrfunktionen von dem Gegenüber sind sicherlich auch da. Das Schwert ist eine Verteidigungswaffe, aber Jesus hat sich selber mit dem verteidigt, was er gekannt hat, mit dem Wort Gottes. Und das ist einfach so. Ich habe jetzt noch gelesen, dass in England zum Beispiel wesentlich mehr Bibeln verkauft wurden und keine neuen Übersetzungen, sondern auch die älteren. Das hat mich einfach auch froh gemacht, wo ich sage auch die junge Generation scheint in der Bibel zu lesen. Das macht mich einfach glücklich.“
Okay, super. Vielen Dank für eure Einblicke. Ich habe noch ein paar Tipps für alle, die würde ich jetzt weiter machen. Vielen Dank, Applaus an euch. Wir sind ja als Gemeinde eine Lerngemeinschaft, das heißt auch voneinander zu lernen, was man auch schon für gute Erfahrungen gemacht hat. Was wir in der Bibel gelesen haben, wir werden Angriffe bekommen und wir gehen hier an Ausrüstungsmittel. Jetzt ist es aber so, wir sind ganz unterschiedliche Typen. Vielleicht bist du hier seit 60 Jahren am Bibel studieren, vielleicht bist du auch heute neu hier und denkst, keine Ahnung, wo soll ich denn damit anfangen? Ich habe mal ein Bild mitgebracht von einem Blumenstrauß. Ja, habe ich ja nochmal gegoogelt. Und zum Blumenstrauß gibt es hier unterschiedliche Blumen. Welche Blume würde euch am meisten ansprechen davon? Keine? Sonnenblumen. Okay, der Favorit ist die Sonnenblume. Jeder hat vielleicht was unterschiedliches. Und ich finde, das ist ein gutes Bild dafür, wie man auch in die Bibel rangehen kann. Denn es sind unterschiedliche Typen. Ihr habt das aber im Film gerade schon erlebt. Es gibt ganz unterschiedliche Zugänge. Und ich möchte euch das mal praktisch werden lassen und zu überlegen, was kann denn euer Zugang sein? Vielleicht ein nächster Schritt. Mein Traum für heute wäre, wenn jeder dort, wo er steht, sagt, ich will einen nächsten Schritt gehen. Das heißt nicht, ich muss gleich die ganze Bibel durchlesen. Aber was ist dein nächster Schritt?
Ich versuche es an einem Beispiel zu erklären. An Weihnachten habe ich für meine Kinder so ein Fitnessgerät gekauft, so eine Dipsstation. Du kannst dich draufstellen und Dips machen. Kein Kind hat es genutzt, aber ich. Ich sage euch, Weihnachten mit Mühe und Not habe ich sechs Stück geschafft. Ihr wollt nicht wissen, wie viel ich jetzt schaffe. Sieben bestimmt. Was ich nur dabei gemerkt habe ist, es gibt zwei Sachen, die wichtig sind. Übertreib es nicht gleich, aber finde einen Rhythmus. Das heißt, wenn ich versucht hätte, jetzt 50 Tipps zu machen, hätte ich nach zwei Tagen aufgegeben. Das heißt, Rhythmus ist wichtig und kleine Schritte, die du weitergehst. Was ist für dich ein Rhythmus, der zu dir passt? Und was sind auch kleine Schritte, die du gehen kannst? Und ich habe jetzt ganz viele verschiedene Beispiele. Es gibt ein Buch, das heißt, Bibel lesen wie niemals zuvor. Und wenn du sagst, hey, ich lese schon meine Bibel, aber ich bin ein bisschen eingeschlafen: 31 Tipps bekommst du, wie du vielleicht in deinem Leben gewisse Schritte gehen kannst. Ist ein sehr praktisches Buch, sehr praktische Tipps. Wenn das was für dich ist, ja, mach das doch. Das Coole ist übrigens, online kann man da immer nochmal stop machen, sich die Tipps angucken. Ich stelle die Tipps nochmal in die App. Wenn ihr jetzt schon Ideen hättet für euch, schreibt sie euch irgendwie auf oder merkt sie euch. Okay, das Buch. Das ist das, was wir letzte Woche angefangen haben. Und zwar haben wir einen Vers, einen Wochenvers. Den habe ich einfach mal rausgesucht, bei ChatGPT eingegeben, habe gesagt, macht den nett und das kam raus. Und dieser Vers beschäftigt uns als Familie jetzt eine Woche lang. Das heißt, wir haben ihn am Küchentisch stehen und haben ihn ins Badezimmer gehängt. Und dann lesen wir den nach dem Mittagessen und wenn jemand was sagen will, kann er was zu sagen. Uns fällt auch öfter mal auf, wie unfreundlich wir sind oder wie wir nicht hilfsbereit sind. Das heißt, unser Wochenvers, das Coole ist, wir können den alle jetzt schon aufsagen, weil er uns eine Woche lang begleitet hat. Wir haben auch ein bisschen Druck. Morgen beginnt die neue Woche, ich muss noch einen raussuchen. Das machen wir jetzt nicht schon jahrelang. Das machen wir jetzt eine Woche. Also kein schlechtes Gewissen.
Vielleicht sagst du aber, jeden Tag, das ist mir zu viel. Vielleicht hast du für dich einen Wochenvers, den du jeden Tag hast. Dann hast du nach einem Jahr 52 Verse. Das ist doch krass. Mal vielleicht für dich als eine Idee. Das nächste ist, die Bibel ist ja eine Bibliothek. Diese Bibliothek, das sind ja 66 Bücher. Vielleicht ist es was für dich zu sagen, eines davon will ich mal durchlesen. Nur als Tipp, mit Psalmen würde ich nicht gleich starten, die sind recht lang. Aber vielleicht ein Evangelium zu nehmen, eine Geschichte von Jesus oder Jona, vier Kapitel geht auch gut. Wenn du sagst, hey, mein Schritt wäre vielleicht mal ein Buch davon am Stück durchzulesen. Das nächste ist Bibel markieren. Wer markiert Bibelstellen in seiner Bibel? Oh, seht ihr die Leute da? Hat ja auch immer Vorbilder. Also einfach mal Sachen zu markieren, zu unterstreichen, die dir wichtig wurde. Ich habe jetzt zum Beispiel, weil mich das mit dieser geistlichen Welt schon ein bisschen herausfordert, habe ich in meinem Neuen Testament alles unterstrichen, was damit zusammenhängt. Oder es gibt ja auch andere Themen, wo du sagst, das beschäftigt mich, und da streichst du in verschiedenen Farben. So ein visueller Typ, kannst du irgendwann durchgucken, was war alles. Vielleicht für euch eine Idee. Dann gibt es Bibelkalender. Das ist so ein bisschen auch für die Faulen, die sagen, lesen ist ein bisschen viel, aber vielleicht zum Beispiel Jesus Worte 2026, machst du jeden Monat eine Sache.
Wisst ihr was, es gibt im Alten Testament einen guten Tipp und den finde ich echt gut. Und zwar 5.Mose 6,6:
Behaltet die Gebote in Gedächtnis, die ich euch heute verkünde. Regt zu euren Kindern ein, sagt sie euch immer wieder auf, zu Hause und auf Reisen, wenn ihr euch schlafen liegt und wenn ihr erwacht, bindet sie euch zur ständigen Erinnerung an den Arm und auf die Stirn, schreibt sie an die Türpfost eurer Häuser und an die Tore eurer Städte.
Okay, das sollten sie machen, um diese Sachen im Gedächtnis zu haben. Deswegen zu überlegen, was kannst du dir visuelles in deiner Wohnung machen? Vielleicht einen Bibelkalender mit Bibelfersen oder andere Ideen, die du hast, für dich. Was dazu auch passt zum Beispiel, vielleicht bist du auch eher so ein Typ für Bilder. Ich weiß noch, vielleicht hat jemand zu Hause ein Bild von einem guten Hirten, das habe ich mir in die Ecke geprägt. Vielleicht gibt es auch geistliche Bilder, die für dich gut sind. Ja, zum Beispiel das Bild von einem guten Hirten. Und wenn du irgendwann angegriffen wirst, kannst du sagen, nein, der Herr ist mein Hirte. Und vielleicht ist das etwas, das dir hilft. Was du auch machen kannst ist zum Beispiel auf YouTube gibst du ein, Lukas Evangelium anhören, und du sagst, ich habe jetzt meine Dienstfahrt, vier Stunden, da höre ich mir einfach mal das ganze Lukas-Evangelium an. Das ist eine super Möglichkeit. Wenn du noch keine Lust auf Lesen hast, kannst du dir einfach die Dinge anhören. Das Nächste ist, es gibt eine tolle Internetseite, Biblesurfer.com. Da kannst du die Bibel in vielen Übersetzungen lesen. Du kannst aber auch Worte eingeben. Zum Beispiel gibst du jetzt ein: Frieden und dir werden alle Bibelstellen angezeigt, wo es um Frieden geht. Also wenn du sagst, du willst mich mal mit Themen auseinandersetzen, ist es auf jeden Fall eine super Sache, wo du vielleicht auch ganz neu mal rangehst und dann diese Sachen so gezeigt bekommst. Oder auch andere Sachen, wenn du sagst, die nächsten sieben Wochen nehme ich mir für eine Woche eines der Ich-Bin-Worte von Jesus vor. Dann kannst du hier zum Beispiel nach Punkten unterschiedliche Übersetzungen lesen. Vielleicht bist du auch jemand, für den das passend ist.
Manchmal denke ich auch, gerade wenn man einsteigen will, Sachen zu machen, die mit meinem Leben zusammenhängen. Angenommen, du bist Fan von Landwirtschaft, ja, dann kannst du dir vielleicht alle Bibelstellen rausholen, wo es um Landwirtschaft geht. Krass, hier ist aber ganz schön viel dazu gesagt. Kann man auf jeden Fall auch gut dafür nutzen. Für die, die gerne ein bisschen forschen und auch ein bisschen praktisch durchgeleitet werden wollen, es gibt so eine Seite Bible Project, da kriegst du alles aufgemalt. Bible Paint kriegst du so aufgemalt durch die verschiedenen biblischen Bücher hindurch, kriegst du ganz neue Hintergründe gezeigt. Dann gibt es etwas, das finde ich auch gut, Bible Tunes. Das heißt, angenommen, du bist auf dem Weg zur Arbeit, gibst du mal einen Bibelvers ein und dann kriegst du eine fünf Minuten-Andacht dazu. Vielleicht bist du jemand, der sagt, meine Fahrt zur Arbeit, sieben Minuten, da höre ich mir einfach auf dem Weg dahin so Sachen an. Dann gibt es Bibel-Apps. Ich nutze sie nicht, aber sie müssen echt gut sein. Da kriegst du auch Bibellesepläne, auch zu bestimmten Themen, ja, auf dem Handy direkt, habe die eben auch schon gehört. Wow, okay, cool, kannst du auf dem Handy das schon lesen, hast Bibellesepläne und so weiter. Bibellesepläne, also Losungen, ja, können auch vielleicht was für dich sein. Da gibt es immer so einen kleinen Tagesvers, eine ganz kurze Beschreibung dazu. Da gibt es auch vom Bibellesebund noch andere Sachen, zum Beispiel so Hefte wo du dann eine gewisse Zeit durchgeführt wirst. Dann gibt es etwas, ein bisschen kreative Bibel für die Leute, die kreativ sind, könnte bestimmt gut bei Franke erwerben, wo ihr dann sagt, hey, okay, so eine kreative Bibel ist vielleicht für mich was, wo man Sachen reinschreiben kann und so weiter.
Das waren jetzt einfach Tipps. Vielleicht habt ihr ganz gute andere Tipps. Dann behaltet sie nicht für euch, teilt sie miteinander, schreibt sie in die App, sprecht in der Kleingruppe drüber und so weiter. Auswendig lernen mit so einem Wochenvers geht total gut. So, jetzt ist meine Frage aber, es gibt so einen Vers im Alten Testament, der heißt: ohne Vision geht ein Volk zugrunde. Was ist deine Vision in Bezug auf die Bibel als Schwert? Was ist das, was du tun willst? Und ich möchte euch ganz kurz einladen, mal zu überlegen, okay, wenn die Bibel das Schwert ist, wie willst du es nutzen? In den nächsten sechs Wochen. Was ist dein Plan? Was ist dein Ziel? Wo willst du nächste Schritte gehen? Du wirst Angriffe erleben, aber wie willst du sie zurückschlagen? Mit dem Wort Gottes. Du kannst nicht sagen, das lass ich beiseite, sondern du kannst sagen, ja, okay, ich will das nützen. Ich habe einen kurzen Moment für euch zu überlegen. Die Band kann schon mal nach vorne kommen. Für euch überlegen, was ist euer nächster Step? Vielen Dank.