Gottesdienstserie Advent

“Advent heißt warten können: Warten ist eine Kunst, die unsere ungeduldige Zeit vergessen hat. Sie will die reife Frucht brechen, wenn sie kaum den Sprössling setzte, aber die gierigen Augen werden nur allzuoft betrogen, indem die scheinbar köstliche Frucht von innen noch grün ist, und respektlose Hände werfen undankbar beiseite, was ihnen so Enttäuschung brachte. Auf die größten, tiefsten und und zartesten Dinge in der Welt müssen wir warten, da geht’s nicht im Sturm, sondern nach den göttlichen Gesetzen des Keimens und Wachsens und Werdens”

Dietrich Bonhöffer

  Advent – Warten auf das Christkind, Weihnachten. Für die Kinder eine verheißungsvolle Zeit. Warten auf die Geschenke die vielleicht kommen – oder nicht? Wenn wir einmal absehen von all der Geschäftlichkeit, dem vollen Terminkalender und der damit verbundenen Hektik: Was erwarten wir oder worauf warten wir? Warten ist nichts, was wir gerne tun. In unserer Gottesdienstserie im Advent wollen wir gemeinsam entdecken, warum warten trotzdem einen Wert hat, und wie es uns gelingt, das Warten besser auszuhalten und sinnvoll zu füllen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf die Gottesdienstzeiten in der Kirche am Bahnhof, Frankenberg. Die Mitschnitte der Gottesdienste werden hier mit einer kleinen Verzögerung abrufbar sein.

Sonntag, 01.12.   10 Uhr       Warten auf den Retter
Sonntag, 15.12.   10 Uhr       Warten auf die Liebe
Sonntag, 22.12.   10 Uhr       Er – wartet
Dienstag, 24.12.   16 Uhr      Das Warten hat ein Ende
Andreas Latossek
Das Warten auf den Retter